Urteil im Fall Brigitte Macron: 10 Personen schuldig gesprochen
Zehn Personen wurden wegen Cybermobbings gegen Frankreichs First Lady Brigitte Macron für schuldig befunden.

Das Wichtigste in Kürze
- Im Fall Brigitte Macron sind zehn Personen schuldig gesprochen worden.
- Die französische First Lady wehrte sich vor Gericht gegen Cybermobbing.
- Unter anderem wurde behauptet, dass sie als Mann geboren worden sei.
In Paris (F) wurden zehn Personen wegen Cybermobbings gegen Brigitte Macron (72) schuldig gesprochen. Das berichten verschiedene Medien übereinstimmend.
Acht Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 41 und 60 Jahren mussten sich vor Gericht verantworten.
Ihnen wurde vorgeworfen, zahlreiche «besonders erniedrigende, beleidigende und bösartige» Kommentare über die französische First Lady veröffentlicht zu haben, schreibt «Sky News».
Verschwörungserzählungen über Brigitte Macron
Die böswilligen Äusserungen zielten vor allem auf das Geschlecht der Präsidentengattin sowie auf den Altersunterschied zu ihrem Ehemann Emmanuel Macron (48) ab. Laut der Staatsanwaltschaft sei teils sogar von Pädophilie gesprochen worden.

Hintergrund ist die schon seit der Wahl von Macron ins Präsidentenamt 2017 in den sozialen Medien kursierende Verschwörungserzählung, wonach Brigitte Macron eine Transfrau und als Mann geboren worden sein soll. Die Macrons gingen dagegen schon früher gerichtlich vor.
Anzeige wegen Cybermobbings – jetzt ist Urteil da
Brigitte Macron hatte im August 2024 Anzeige wegen Cybermobbings erstattet, woraufhin die Ermittler die Verdächtigen vorläufig festnahmen.
Unter den Angeklagten befanden sich ein Börsenmakler, ein Sportlehrer, ein Kommunalpolitiker und ein Hellseher, schreibt die «Bild». Sie erhielten nun Strafen, die von Schulungen zur Sensibilisierung für Cybermobbing bis hin zu achtmonatigen Bewährungsstrafen reichten.















