Prinz William

    Prinz William ist nach Andrews Festnahme «nicht ruhig»

    Aline Klötzli
    Aline Klötzli

    Grossbritannien,

    Er sei im Moment nicht in einem ruhigen Zustand, sagte Prinz William bei den Bafta-Awards, nur wenige Tage nach der Festnahme seines Onkels Andrew.

    Prinz William Kate
    Prinz William und Ehefrau Kate auf dem roten Teppich bei den Bafta-Awards am 22. Februar. - Getty Images

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Donnerstag wurde Andrew wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch verhaftet.
    • Nur drei Tage später, am Sonntag, zeigen sich William und Kate bei einer Preisverleihung.
    • Dort verliert der Thronfolger ehrliche Worte über seinen Zustand.

    Im britischen Palast herrscht Krisenstimmung. Doch die Royals gehen wie gewohnt ihren königlichen Pflichten nach.

    Am vergangenen Donnerstag kam es auf Sandringham zu einem aufsehenerregenden Ereignis. Ex-Prinz Andrew (66) wurde festgenommen. Dem früheren Herzog von York wird Amtsmissbrauch vorgeworfen.

    Nach rund zwölf Stunden wurde er zwar wieder freigelassen. Doch die Ermittlungen dauern weiter an.

    Erster Auftritt nach Andrews Festnahme

    Derweil geht der Rest der königlichen Familie seinem mit Terminen vollbepackten Alltag nach. Nur drei Tage nach Andrews Festnahme zeigen sich Prinz William (43) und Ehefrau Kate (44) am Sonntag bei den Bafta-Awards.

    Das Thronfolger-Paar versucht, den Skandal um Andrew ganz einfach wegzulächeln. Doch es ist nicht zu übersehen, dass den Blaublütern derzeit nicht gross zum Lachen zumute ist. Insbesondere William wirkt neben seiner Gattin teilweise nachdenklich.

    Prinz William aktuell «nicht in ruhigem Zustand»

    Der Prinz von Wales macht aber auch kein Geheimnis daraus, dass seine Stimmung derzeit getrübt ist. Er wird bei dem Anlass in London zum Film «Hamnet» befragt. Der Streifen räumte in der Kategorie «Bester britischer Film» ab.

    Prinz William
    Prinz William verlor bei dem Anlass ehrliche Worte über seinen derzeitigen Zustand. - keystone

    Prinz William gesteht, dass er den von Kritikern gefeierten Film noch nicht gesehen hat. Warum? «Ich muss in einem ruhigen Zustand sein, und das bin ich im Moment nicht», sagt er laut der «Daily Mail». Er werde es sich aufheben.

    Prinzessin Kate hingegen habe den Film gesehen und sei in Tränen ausgebrochen. «Ich hatte am Ende total geschwollene Augen», verrät sie.

    Ex-Prinz Andrew wegen Amtsmissbrauch verhaftet

    Obwohl Prinz William seinen Onkel nicht namentlich erwähnt, scheint klar, dass er sich mit seinen Worten auf den Skandal bezieht.

    Andrew ist tief in die Epstein-Affäre verwickelt. In den vergangenen Tagen spitzte sich die Lage immer weiter zu.

    Andrew
    Andrew wurde am 19. Februar 2026 festgenommen und nach zwölf Stunden wieder freigelassen. - keystone

    Denn brisante E-Mails deuteten darauf hin, dass er als britischer Handelsgesandter vertrauliche Dokumente an Epstein weitergegeben hatte.

    Nach seiner Festnahme am Donnerstag durchsuchte die Polizei seine königlichen Residenzen. Darunter die Royal Lodge, in welcher er mit seiner Ex-Frau Fergie (66) über zwei Jahrzehnte lang wohnte.

    Insider: Nur so kann Monarchie gerettet werden

    König Charles (77) hat in einem Statement unterdessen klar gemacht, dass er die Ermittlungen gegen seinen Bruder unterstützt. Der britische Monarch betonte: «Wie ich bereits gesagt habe, haben sie dabei unsere volle und uneingeschränkte Unterstützung und Zusammenarbeit.»

    Und weiter: «Lassen Sie mich klar sagen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.»

    King Charles Prinz Andrew
    Prinz Andrew und sein Bruder King Charles. (Archivbild) - Getty Images

    Für die Königsfamilie bedeutet das aber auch: Der Skandal um Andrew und seine Verbindung zu Epstein dürfte noch lange Thema sein. Ob die Monarchie überhaupt noch gerettet werden kann?

    Gegenüber «Page Six» meint ein Insider: «Ich glaube, die einzige Möglichkeit, diese Situation zu lösen und der Monarchie einen Neuanfang zu ermöglichen, besteht darin, dass Andrew ins Gefängnis geht.»

    Hat die Monarchie nach dem Andrew-Skandal noch eine Zukunft?

    Bislang wurde der ehemalige Prinz nicht angeklagt. Doch im schlimmsten Fall, sollte Andrew verurteilt und für schuldig befunden werden, droht ihm eine lebenslange Haft.

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    Kommentare

    User #2638 (nicht angemeldet)

    Der biedere Bartli und seine verspannte Bohnenstange sind ja fast noch langweiliger als die Hännis.

    User #2584 (nicht angemeldet)

    Natürlich ist er nicht ruhig. Jetzt wird es langsam auch bei ihm eng.

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