Goldener Bär für «Gelbe Briefe» bei Berlinale 2026 verliehen
Bei der Berlinale 2026 geht der Goldene Bär an das Politdrama «Gelbe Briefe» von Regisseur İlker Çatak.

Der Goldene Bär geht an den Film «Gelbe Briefe» von İlker Çatak (42) bei der Berlinale 2026. Das Politdrama von dem Berliner Regisseur gewann den wichtigsten Preis des Festivals, wie die «ZDFheute» berichtet.
Im Abschluss der Internationalen Filmfestspiele Berlin wurde «Gelbe Briefe» mit dem Goldenen Bär als bester Film ausgezeichnet. Die Jury um den deutschen Regisseur Wim Wenders wählte das Werk, das im politischen Kontext grosse Aufmerksamkeit erzielte.
Erstmals seit mehr als 20 Jahren gewinnt ein Film eines deutschen Regisseurs den Goldenen Bär. Zuletzt gelang dies Fatih Akın mit «Gegen die Wand» im Jahr 2004, wie die «Stuttgarter Zeitung» schreibt.
Politisches Drama über Repression geehrt
Das Werk erzählt die Geschichte eines künstlerischen Paares, das in der Theaterwelt politisch unter Druck gerät. Im Zentrum steht der Verlust ihrer beruflichen Existenzen wegen staatlicher Repression, so «Radio Rur».
Der Goldene Bär wurde am Samstagabend in Berlin überreicht. Die Preisverleihung fand im Berlinale-Palast statt, wie die «ZDFheute» meldet. Sandra Hüller erhielt ausserdem einen Silbernen Bär für ihre schauspielerische Leistung im Film «Rose».
Jurypräsident Wim Wenders betonte die Bedeutung des Films und seine Auseinandersetzung mit Totalitarismus. Diese Worte fielen laut «Euronews» während der Zeremonie und wurden in verschiedenen internationalen Medien dokumentiert.
Berlinale 2026 im Zeichen politischer Themen
Die Berlinale 2026 war auch durch politische Debatten geprägt, insbesondere rund um den Gaza-Konflikt, schreibt «The Guardian». Mehrere Filmemacher nutzten dabei die Plattform des Festivals, um auf globale Themen aufmerksam zu machen.
Weitere Preise der 76. Berlinale gingen an Filme wie «Salvation» für den Silbernen Bär der Jury. Den Silbernen Bär Jurypreis erhielt «Queen at Sea», wie die «ZDFheute» schreibt.

«Gelbe Briefe» wird als scharfsinniger Beitrag zum politischen Kino gewertet. Der Film regt zur Diskussion über Kunst, Freiheit und gesellschaftliche Verantwortung an, wie auch englischsprachige Berichte der «Reuters» zeigen.












