Prinz Andrew: Seine Töchter sind «entsetzt» und planen ein Krisentreffen
Die Töchter von Prinz Andrew sind nach der Festnahme ihres Vaters «zutiefst erschüttert» und «entsetzt». Offenbar planen Beatrice und Eugenie ein Krisentreffen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Verhaftung von Andrew trifft die Familie ins Mark und setzt die Töchter unter Druck.
- Neben Imagefragen rücken für Beatrice & Eugenie mögliche finanzielle Folgen in den Fokus.
- Politisch wächst derweil der Druck, Andrew dauerhaft aus der Thronfolge zu streichen.
Die Verhaftung von Prinz Andrew (66) erschüttert nicht nur das britische Königshaus, sondern vor allem seine Familie. Seine Töchter sollen laut Insidern fassungslos reagieren und beraten nun über das weitere Vorgehen.
Nach der kurzzeitigen Festnahme ihres Vaters planen Prinzessin Beatrice (38) und Prinzessin Eugenie (35) demnach ein Krisentreffen. Die beiden seien «zutiefst erschüttert» und «völlig entsetzt», berichtet die «Daily Mail».
Den Berichten zufolge beraten die Schwestern derzeit intensiv über ihr weiteres Vorgehen. Auch König Charles (77) soll in die Gespräche einbezogen werden und seinen Nichten trotz der belastenden Situation weiterhin nahestehen.
Für Beatrice und Eugenie geht es dabei nicht nur um das öffentliche Ansehen der Familie. Beobachter gehen davon aus, dass auch finanzielle Folgen drohen könnten, insbesondere wegen der langjährigen Verbindungen ihres Vaters zu Jeffrey Epstein.
Töchter halten Kontakt Prinz Andrew
Eine Quelle beschreibt das Verhältnis innerhalb der Familie als pflichtbewusst, aber angespannt. Beatrice und Eugenie hielten weiterhin Kontakt zu ihrem Vater und zu ihrer Mutter Sarah Ferguson. Doch die Ereignisse belasteten die Beziehungen deutlich.
Hintergrund der Festnahme ist die Veröffentlichung umfangreicher neuer Dokumente aus US-Ermittlungen gegen Epstein. Darin werden sowohl Andrew als auch Ferguson mehrfach erwähnt, wobei eine Nennung allein kein Fehlverhalten belegt.

Zivilbeamte nahmen Prinz Andrew an seinem Geburtstag in seinem neuen Wohnsitz auf dem Sandringham-Anwesen wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch fest. Später wurde er beim Verlassen der Polizeistation in Aylsham auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs fotografiert.
Auch um Fergie gibt es derzeit offene Fragen. Laut «The Sun» sei ihr Aufenthaltsort unklar. Sie habe die Royal Lodge verlassen, als Andrew vor einigen Wochen nach Sandringham zog.
Im Laufe des Monats sei sie in die Schweiz gereist und halte sich in einem Chalet in Verbier auf. Medienberichten zufolge könnte auch sie im Zuge der Ermittlungen befragt werden.
König Charles: «Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen»
König Charles reagierte mit einem schriftlichen Statement auf die Festnahme seines Bruders. Die königliche Familie sei vorab nicht über den Polizeieinsatz informiert worden.
Der Monarch erklärte: «Ich habe mit tiefster Besorgnis die Nachrichten über Prinz Andrew Mountbatten-Windsor und den Verdacht des Amtsmissbrauchs erfahren.»
Weiter betonte er: «Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.» Die Familie werde den Behörden ihre «volle und uneingeschränkte Unterstützung und Zusammenarbeit» gewähren.
Unterdessen wird in der britischen Regierung über weitere Konsequenzen beraten. Aus Kreisen der Downing Street heisst es: Es gebe Überlegungen, Andrew als ersten Royal der Geschichte zwangsweise aus der Thronfolge zu entfernen.



















