Regisseur Çatak kritisiert Debattenklima bei Berlinale

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Deutschland,

Regisseur İlker Çatak hat die hitzige politische Diskussionskultur bei der diesjährigen Berlinale kritisiert.

İlker Çatak
Regisseur İlker Çatak an der 76. Berlinale. - keystone

«Die Diskussion zu führen ist gut und richtig», sagte der 42-Jährige Regisseur İlker Çatak. «Nur ich denke, man muss es in einem anderen Kontext machen, denn die Fragen sind sehr komplex, und die Möglichkeiten zu antworten sind sehr begrenzt.»

Man sitze in einer Pressekonferenz, «und da ist Druck drauf, da laufen Kameras und man muss irgendwie in zwei, drei pointierten Sätzen Antworten auf die extrem komplexen Fragen dieser Welt geben. Und das ist nicht fair.»

Er hätte sich gewünscht, «dass man irgendwie andere Räume schafft, wo man diese Fragen auf eine andere Weise diskutieren kann. Denn wir leben ja in dieser Zeit, wo alles nur als Snippet auf Social Media endet. Und das ist eben fatal. Das ist falsch. Das reisst die Dinge aus dem Kontext. Und ich wünsche mir, dass wir alle die Geduld aufbringen, uns gegenseitig in längeren Gesprächen zuzuhören.»

Mehrmals wurden Jury und Schauspieler während der Filmfestspiele aufgefordert, etwa zum Nahost-Konflikt Stellung zu beziehen. In einem offenen Brief hatten Filmschaffende der Berlinale vorgeworfen, sich nicht ausreichend zum Gaza-Krieg zu positionieren.

Kommentare

User #3402 (nicht angemeldet)

Das Debattenklima ist mir egal. Die Klimadebatte aber auch.

User #2759 (nicht angemeldet)

Tja permanent andere als X-issten zu bezeichnen rächt sich irgendwann ;)

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