Ex-Prinz Andrew lud russisches Model in Palast ein
Der ehemalige Prinz Andrew weiter unter Beschuss: Neue Epstein-Enthüllungen zeigen, wie er 2010 junge Models zu privaten Abendessen im Buckingham Palace einlud.

Das Wichtigste in Kürze
- Ex-Prinz Andrew lud 2010 Models zum Dinner im Buckingham Palace ein.
- Emails zeigen, dass Andrew viel Privatsphäre versprach und Geschenke verteilte.
- Die Enthüllungen werfen Fragen auf, was Palastmitarbeiter über Andrews Kontakte wussten.
Die Skandale um Ex-Prinz Andrew (65) nehmen kein Ende.
Neue Enthüllungen aus den Epstein-Files zeigen, dass Andrew Mountbatten-Windsor 2010 mehrere junge Models zu privaten Abendessen im Buckingham Palace einlud. Dies geschah, während Queen Elizabeth (†96) in Balmoral weilte.
Die britische Zeitung «Sun» berichtet vom russischen Model Vera. Epstein beschrieb sie als «bezaubernd» und «eine tolle Freundin».
Ex-Prinz Andrew versprach «viel Privatsphäre»
Emails zeigen, wie Andrew und Epstein Treffen mit Vera und weiteren Frauen planten. Sie beinhalteten auch private Räume im Palast. Andrew versprach dabei «viel Privatsphäre».

Die «Mail on Sunday» ergänzt, dass bei demselben Dinner eine junge rumänische Studentin aus Bukarest dabei war. Epstein bezeichnete sie als «sehr süss». Laut den Emails empfand Andrew sie als «perfekt» und «schön».
Die Frau hatte zuvor Kontakte zu Epstein in Florida und Paris. Er soll sie finanziell unterstützt haben, etwa bei Miete und Zahnarztrechnungen.
Die Mails dokumentieren, wie Epstein den Models regelmässig Geschenke und Karrierehilfen gab, um sie gefügig zu machen.
Zunächst in Maxwells Haus, dann in Buckingham Palace
Die rumänische Frau traf Epstein zuerst in Ghislaine Maxwells (64) Haus im Londoner Stadtteil Belgravia. Danach wurde sie zum Buckingham Palace gebracht.
Maxwells ehemalige Residenz ist der Ort, an dem Virginia Giuffre später angab, von Andrew 2001 sexuell missbraucht worden zu sein. Andrew bestreitet dies bis heute.
Epstein schrieb nach dem Dinner an Andrew: «War grossartig, mehr später», worauf Andrew schwärmte: «Ja, bitte!» Die E-Mails lassen offen, was genau in der Nacht geschah.
Die Enthüllungen werfen erneut Fragen auf, was Palastmitarbeiter über Andrews Kontakte zu Epstein und dessen jungen Frauen wussten.



















