Coronavirus

    Pilotversuch mit Corona-Massentests an Berner Schulen

    Keystone-SDA Regional
    Keystone-SDA Regional

    Bern,

    Im Kanton Bern werden diese und nächste Woche Pilotversuche mit Corona-Massentests an Schulen durchgeführt. Beteiligt sind 24 Schulklassen. Nach den Frühlingsferien, Anfang Mai, möchte Bern flächendeckende Massentests an Schulen einführen.

    Schule Tests coronavirus
    An den Schulen soll wieder einmal in der Woche getestet werden. - Keystone

    Mit den Massentests sollen vor allem Infektionen aufgespürt werden bei Kindern, die keine Symptome von Covid-19 zeigen. Das Ziel ist es, den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, wie die bernische Bildungsdirektion am Dienstag mitteilte.

    Getestet wird mit einer Speichelprobe, die unkompliziert in der Schulklasse durchgeführt werden kann. Die Tests sind freiwillig und anonym. Sie finden einmal wöchentlich während dem Unterricht statt.

    Pro Klasse werden maximal zwei Gruppen gebildet und die Speichelproben werden durch Fachleute in sogenannte Pools zusammengeführt. Ein Rückschluss auf einzelne Kinder oder Lehrkräfte ist damit ausgeschlossen.

    Fällt das Testergebnis einer Poolprobe positiv aus, müssen die Schülerinnen und Schüler aus dieser Poolgruppe in Quarantäne respektive in den Fernunterricht. Die Schülerinnen und Schüler der positiven Poolgruppe müssen sich am selben oder spätestens am folgenden Tag, wiederum mit einem Speicheltest einzeln testen lassen.

    Wer positiv ist, muss weiter in Quarantäne bleiben. Negativ getestete Schülerinnen und Schüler können wieder am Präsenzunterricht teilnehmen.

    Am Pilotversuch beteiligen sich vier die Volksschulen Lauterbrunnen, Bern-Betlehem, Thun und Evilard/Leubringen. Dazu kommen das Gymnasium Kirchenfeld in Bern und die Berufsfachschule des Detailhandels. Insgesamt machen 24 Klassen mit.

    Die erste Testrunde wird in den Frühlingsferien ausgewertet. Das Testverfahren soll so durchgeführt werden, dass der Schulbetrieb möglichst wenig gestört wird und eine hohe Beteiligung sichergestellt werden kann.

    Die Bildungs- und Kulturdirektion und die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion möchten ab dem 3. Mai pro Woche rund 160’000 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte testen können. Die geplante Testoffensive wurde mit dem Verband Bernischer Gemeinden und den Sozialpartnern abgesprochen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Gewalt Schwanger
    419 Interaktionen
    Baby «Konkurrent»
    Salt
    55 Interaktionen
    «Verpflichtet»

    MEHR CORONAVIRUS

    204 Interaktionen
    Erkältungssaison
    Biontech
    34 Interaktionen
    Covid-Impfung
    Sportler
    40 Interaktionen
    Xhaka-Hammer
    Impfung Covid
    50 Interaktionen
    Covid-19

    MEHR AUS STADT BERN

    National League
    1 Interaktionen
    Biel verliert kurios
    parkplatz bussen altersheim
    3 Interaktionen
    Aufgepasst
    YB
    7 Interaktionen
    Statistik zeigt