BSC Young Boys

YB lanciert Mutterschutz für Spielerinnen und Trainerinnen

Pascal Moser
Pascal Moser

Bern,

Bei YB im letzten Vertragsjahr stehende Spielerinnen und Trainerinnen erhalten künftig eine automatische Vertragsverlängerung, wenn sie schwanger werden.

YB
YB führt für seine Spielerinnen und Trainerinnen Mutterschutz ein. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei den YB-Frauen gilt künftig ein sportgerechter Mutterschutz.
  • Das signalisiere eine Vereinbarkeit von Familiengründung und Karriere im Fussball.

YB führt «eine der fortschrittlichsten Mutterschutzregelungen im Schweizer Sport» ein, wie der Club in einer Mitteilung schreibt.

Spielerinnen und Trainerinnen, die während ihres letzten Vertragsjahres schwanger werden, erhalten beim BSC YB künftig automatisch eine Vertragsverlängerung um ein Jahr.

Der neue Mutterschutz stärke nicht nur die Rolle der Frau, sie bringe auch Planungssicherheit. Und: «Er signalisiert, dass Familiengründung und eine Karriere im Fussball vereinbar sind – auch auf professioneller Ebene», schreibt YB

YB
Die YB Frauen kürten sich vor einigen Wochen zu den Schweizer Meisterinnen. - keystone

Franziska Schild, General Manager bei den YB Frauen, sagt: «Mit dieser Regelung wollen wir nicht nur unsere Spielerinnen und Trainerinnen unterstützen, sondern auch einen Impuls setzen für mehr Vereinbarkeit von Profisport und Familienplanung im Frauenfussball.»

Chancengleichheit bei YB – auf und neben dem Platz

Die Einführung des Mutterschutzes sei die erste konkrete Massnahme im Rahmen der neuen Initiative Fortuna. Dies ist eines von sechs Themenfeldern innerhalb der Nachhaltigkeits-Strategie des Vereins.

YB weiter: «Mit Fortuna fördert der Club gezielt Chancengleichheit und Entwicklungsperspektiven für Frauen im Fussball – auf und neben dem Platz.»

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Kommentare

User #2034 (nicht angemeldet)

Und.. wieso nur bei den achso armen Frauen? Ich verstehe nicht wie man von Chancengleichheit im gleichen Satz sprechen kann wie eine Massnahme nur für ein spezifisches Geschlecht verkündet wird. Wenn wir etwas ändern wollen muss die Politik vorreiten und das heisst alle Gesetze die eine Unterscheidung der Geschlechter beinhalten müssen neutralisiert werden. Ohne diese Grundlage ist alles andere nur ein Tropfen

User #1448 (nicht angemeldet)

Somit löse ich das Sponsoring mit YB bei nächster Gelegenheit auf!

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