Neue Sorgen in der Corona-Pandemie haben die Stimmung britischer Unternehmen am Ende des vergangenen Jahres kräftig belastet. Der von IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex fiel gegenüber dem Vormonat um 4,0 Punkte auf 53,6 Zähler, wie Markit am Donnerstag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte.
Ein Containerschiff liegt am Containerterminal Tollerort. Foto: Georg Wendt/dpa
Ein Containerschiff liegt am Containerterminal Tollerort. Foto: Georg Wendt/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Damit wurde eine erste Schätzung leicht nach oben revidiert.

Analysten hatten mit der Bestätigung der ersten Erhebung gerechnet und damit 53,2 Punkte erwartet.

Mit dem Rückgang fiel die britische Unternehmensstimmung den tiefsten Stand seit zehn Monaten. In Grossbritannien hatte sich die neue Corona-Variante Omikron bereits im Dezember stark ausgebreitet.

Besonders deutlich verschlechterte sich die Stimmung im Dienstleistungssektor, der wohl am meisten unter der neuen Corona-Welle leiden dürfte. Hier wurde nach der zweiten Schätzung ebenfalls ein Indexwert von 53,6 Punkten ermittelt, nach 58,5 Punkten im November.

Trotz der Rückschläge liegen die Indexwerte weiter über der sogenannten Expansionsschwelle von 50 Punkten. Sie deuten also weiterhin auf eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivitäten hin.

Mehr zum Thema:

Coronavirus Angst