King Charles

    König Charles will bei Ermittlungen gegen Andrew helfen

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    Grossbritannien,

    Der britische König Charles III. will die Polizei bei Ermittlungen gegen den früheren Prinzen Andrew unterstützen. Das teilte der Buckingham-Palast mit.

    König Charles
    Vorwürfe gegen Andrew: König Charles will Polizei helfen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der britische König Charles will der Polizei bei Ermittlungen im Epstein-Fall helfen.
    • Konkret geht es um die Vorwürfe, wonach sein Bruder Andrew Dokumente an Epstein sandte.
    • Epstein-Opfer Virginia Giuffre hatte Andrew vorgeworfen, sie missbraucht zu haben.

    Der König habe seine tiefe Besorgnis über die Vorwürfe hinsichtlich des Verhaltens seines Bruders bereits durch Worte und ein beispielloses Vorgehen deutlich gemacht, sagte ein Sprecher der Mitteilung zufolge.

    Er fügte hinzu: «Die konkreten Vorwürfe sind von Herrn Mountbatten-Windsor zu klären. Sollte sich die Thames Valley Police an uns wenden, stehen wir bereit, sie zu unterstützen, wie es sich gehört.»

    Die Gedanken und Sympathien des Königspaars seien stets bei den Opfern jeglichen Missbrauchs, hiess es in der Mitteilung weiter.

    Polizei prüft Vorwürfe gegen Andrew

    Die für Windsor zuständige Polizeibehörde hatte zuvor mitgeteilt, sie prüfe Vorwürfe, wonach Andrew in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an den verstorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein weitergeleitet haben könnte.

    Britische Medien hatten in den Epstein-Akten E-Mails entdeckt, die nahelegen, dass Andrew etwa Berichte offizieller Besuche in Hongkong, Vietnam und Singapur an den Sexualstraftäter weiterleitete. Ob sich Andrew damit selbst strafbar gemacht haben könnte, war zunächst unklar.

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    Andrew hat wegen seiner angeblichen Verwicklung in den Missbrauchsskandal um Epstein alle Ehren, militärische Ränge und Titel verloren. Epstein-Opfer Virginia Giuffre hatte Andrew vorgeworfen, sie mehrmals missbraucht zu haben, darunter auch, als sie noch minderjährig war.

    Er stritt alle Vorwürfe stets ab, doch eine Zivilklage Giuffres endete im Vergleich. Zuletzt wurde ihm von Charles sogar der durch Geburt erworbene Titel «Prinz» aberkannt. Er heisst nun nur noch Andrew Mountbatten-Windsor. Zudem musste er aus dem luxuriösen Anwesen Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor ausziehen.

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    Kommentare

    User #4265 (nicht angemeldet)

    Epstein wusste, wie Andrew tickt und wie er sich das zunutze machen konnte. Dazu kommt, dass Andrew nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Und Fergie hatte er auch in der Tasche, weil sie ihre Finanzen nicht im Griff hatte. Damit konnte er zusätzlich Druck auf Andrew ausüben.

    User #5602 (nicht angemeldet)

    Wird Zeit das Andrew zur Rechenschaft gezogen wird, wie alle andern Männer auch.

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