Apple und Google versprechen Änderungen in App-Stores
Apple und Google haben der britischen CMA mehr Transparenz in ihren App-Stores zugesagt und wollen künftig faire, objektive Prüfverfahren einführen.

Apple und Google haben der britischen Wettbewerbsbehörde zugesagt, ihre App-Stores transparenter zu gestalten. Die Competition and Markets Authority (CMA) bezeichnete die Verpflichtungen als wichtige erste Schritte, berichtet «investing.com».
Beide Konzerne müssen künftig faire und objektive Prüfverfahren für Apps einführen. Entwickler erhalten ausserdem Zugang zu weiteren iOS-Funktionen, um konkurrierende Produkte zu entwickeln.
Dies betrifft besonders Bereiche wie digitale Geldbörsen oder Live-Übersetzungsdienste, wie die CMA mitteilte, schreibt der «MarketScreener».
Apple und Google: Keine Bevorzugung eigener Dienste
Die Überprüfung von Apps muss objektiver ablaufen, berichtet «Caschys Blog». Es darf keine Benachteiligung geben, wenn eine Anwendung in Konkurrenz zu Apple- oder Google-Diensten steht.
Das gilt auch für die Platzierung in den Suchergebnissen der Stores. Die eigene Software der Konzerne darf keinen Vorrang mehr erhalten.
Die CMA will durch robuste Überwachung die Einhaltung der Zusagen sicherstellen. Sollten die Unternehmen die Verpflichtungen nicht umsetzen, drohen formelle Verhaltensanforderungen.
Strategische Marktbedeutung als Grundlage
Im Oktober 2025 stufte die CMA Apple und Google als Unternehmen mit strategischer Marktbedeutung ein. Zwischen 90 und 100 Prozent aller britischen Mobilgeräte laufen auf diesen Plattformen, wie «Mac Life» berichtet.

Die App-Wirtschaft generiert 1,5 Prozent des britischen Bruttoinlandsprodukts. Rund 400'000 Arbeitsplätze hängen davon ab, schreibt «Mac Life».
Die Zusagen stellen nur den ersten Schritt dar. Die CMA plant weitere Massnahmen für die kommenden Monate, wie die Behörde bekanntgab, berichtet «Caschys Blog».
















