WEF: Trump provoziert vor Reise nach Davos
Am heutigen Dienstag startet das WEF in Davos. Mit dabei ist ab Mittwoch auch US-Präsident Donald Trump. Das Neueste liest du im Nau.ch-Ticker.

Das Wichtigste in Kürze
- In Davos geht ab heute die diesjährige Ausgabe des WEF über die Bühne.
- Zu den Teilnehmenden gehört unter anderem US-Präsident Donald Trump.
- Das Forum steht unter dem Motto «Ein Geist des Dialogs».
- Heute Dienstag hält Bundespräsident Guy Parmelin seine Rede.
Ab dem heutigen Dienstag geht in Davos das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos über die Bühne.
Das diesjährige Forum steht im Zeichen des Mottos «Ein Geist des Dialogs». Hochkarätige Gäste aus Politik und Wirtschaft werden erwartet.
Unter ihnen sind US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz werden erwartet.
Das Neueste liest du im Ticker von Nau.ch:
«Man kann Zölle nicht als Druckmittel einsetzen»
14.28: In seiner Rede findet Emmanuel Macron harsche Worte für das Vorgehen der USA.
«Man kann Zölle nicht als Druckmittel einsetzen, um territoriale Integrität zu untergraben», erklärte er am WEF. Solche Druckmittel würden darauf abzielen, Europa zu schwächen.
Macron spricht – mit Sonnenbrille
14.20: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in Davos in einer Rede das Wort ergriffen.
Der Präsident der «Grande Nation» trat dabei mit einem aussergewöhnlichen Accessoire – einer Sonnenbrille – auf die Bühne. Macron kuriert gerade eine Augenentzündung aus.

Seine Rede begann Macron ironisch: «Ich freue mich, heute hier sein zu dürfen. Wir befinden uns ja in einer stabilen, friedlichen und ruhigen Zeit.»
Danach äusserte er Besorgnis zum Zustand der Welt. Das Völkerrecht werden zunehmend missachtet. Und: «Imperiale Ambitionen kommen erneut zum Vorschein.»
Aktuell gelte das Recht des Stärkeren, so Macron.
Selenskyj knüpft WEF-Besuch an Bedingungen
14.03: Wolodymyr Selenskyj hat einen Besuch in Davos von möglichen Vertragsunterzeichnungen oder weiteren Hilfszusagen abhängig gemacht.
«Wenn die Dokumente fertig sind, dann wird es ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump und eine Reise geben.» Das sagte der Staatschef Journalisten, wie mehrere örtliche Medien übereinstimmend berichteten.

Er werde auch reisen, wenn es Zusagen für weitere Unterstützung im Energiebereich oder zusätzliche Flugabwehrsysteme gebe. «Doch bisher habe ich in der Ukraine einen Auftrag, und für mich ist es essenziell, hier alle Dienste zu koordinieren.»
Trump-Provokationen vor dem WEF
13.42: Vor dem WEF-Start hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Grönland unter die Kontrolle der USA bringen will.
Auf seiner Online-Plattform «Truth Social» veröffentlichte er eine Fotomontage. Auf dieser ist Trump umringt von europäischen Staatschefs zu sehen. Neben ihnen steht ein Bild, auf welchem die USA abgebildet ist.

Nur: Auch Kanada, Grönland und Venezuela gehören auf dieser Grafik zu US-Gebiet. Alles ist mit der US-Flagge gekennzeichnet.

Auf einer zweiten Fotomontage ist zu sehen, wie Trump eine US-Flagge auf Grönlands Territorium steckt. Daneben ist auf einem Schild zu lesen: «Grönland: US-Territorium seit 2026.»
Panne bei Eröffnungsrede: Co-Stiftungspräsident vergisst Seite 4
12.04: Bei der Eröffnungsrede von Co-Stiftungspräsident André Hoffmann kam es am WEF zu einer ungewollten Unterbrechung.
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Plötzlich geriet Hoffmann ins Stocken, ehe er seine Ehefrau schmunzelnd bittet: «Kann ich bitte Seite 4 meiner Rede haben?»
Das bringt ihm im Saal viel Gelächter ein. Hoffmann selbst erklärt den Fauxpas so: «Manchmal sind wir etwas tollpatschig.»
«Zölle sind ein Fehler» und «Lang lebe Europa!»
11.41: In ihrer Rede sprach EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auch die von Donald Trump angedrohten Grönland-Zölle an.
«Zölle sind ein Fehler», erklärte sie. Europa werde entschlossen darauf reagieren. Zudem erklärte sie: «Wenn wir uns in eine Abwärtsspirale bewegen, dann spielt das unseren Gegnern in die Hände.»
Ihre Rede schloss von der Leyen mit den Worten: «Lang lebe Europa!»
Am WEF: Von der Leyen mit klaren Worten an Russland
11.34: In ihrer Rede hat sich Ursula von der Leyen auch zum Ukraine-Krieg geäussert.

«Russland zeigt kein Nachlassen und keine Reue. Das Töten von Zivilisten geht weiter.» Dies müsse enden, erklärte sie bei ihrer Rede.
Zudem kündigt sie an, russisches Vermögen dauerhaft einzufrieren. «Das ist ein Zeichen an Russland und an die Welt.»
Von der Leyen mit kämpferischer Rede
11.23: Am WEF in Davos hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Wort ergriffen.
Dabei gab sich von der Leyen ungewöhnlich deutlich. «Nostalgie wird die alte Weltordnung nicht zurückbringen», erklärte sie. Man müsse langfristigen Wandel als Chance nutzen.

In ihrer Rede sprach sie auch die Zoll-Thematik an: «Handel statt Zölle» müsse die Devise heissen. Zudem betonte von der Leyen, dass ein unabhängiges Europa geschaffen werden müsse.
«Europa verfügt über alles, was es braucht, um wirtschaftliche Investitionen anzuziehen», so von der Leyen.
Selenskyj sagt ab
11.12: Wegen massiver russischer Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew hat Wolodymyr Selenskyj seine Teilnahme am WEF vorerst abgesagt.

Das heisst es vonseiten ukrainischer Regierungsvertreter. Allerdings schliesst Selenskyj eine Reise nach Davos nicht ganz aus.
Denkbar ist, dass er für ein bilaterales Treffen mit US-Präsident Donald Trump anreist.
Parmelin hält Eröffnungsrede
10.30: Mit seiner Rede eröffnet Bundespräsident Guy Parmelin das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Davos.
Seine Eröffnungsrede am Weltwirtschaftsforum nutzte er für Dank für die internationale Unterstützung und Solidarität bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Es sei beeindruckend, wie so etwas die Zusammenarbeit stärken könne.

In seiner Rede äusserte er sich zu der politischen Stabilität in der Schweiz. «Die Schweiz bezieht ihre Stärke aus der Stabilität», erklärte Parmelin.
Auch internationale Themen berührte er. Man glaube in der Schweiz an freien Handel. Aber persönliche Kontakte und der Dialog seien dafür wichtig.
Grönland-Treffen am WEF
09.08: Im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos angekündigt.

Den avisierten Gesprächen sei ein Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte vorangegangen, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Wer konkret am Treffen teilnehmen soll, liess der Republikaner offen.
Die Gespräche dürften am Rande des derzeitigen Weltwirtschaftsforums in Davos stattfinden. Trump wird am Mittwoch dort erwartet und wird auch eine Rede halten. Am Donnerstag soll er wieder abreisen.
Prominente Rednerinnen und Redner am Dienstag
07.32: Bereits am Starttag werden in Davos hochkarätige Rednerinnen und Redner erwartet.
Nach der Eröffnungsrede durch Bundespräsident Guy Parmelin wird EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um 10.50 Uhr das Wort ergreifen.

Am Nachmittag folgt um 14.00 Uhr die Rede von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Um 16.30 Uhr wird dann Kanadas Premierminister Mark Carney das Wort ergreifen.
Grönland dominierendes Thema am WEF?
07.25: Aufgrund der geopolitischen Spannungen rund um Grönland könnte zwischen den USA und der EU ein Handelskonflikt eskalieren.
Vor wenigen Tagen drohte US-Präsident Donald Trump Strafzölle von zehn Prozent auf Waren aus acht europäischen Staaten an.

Diese hatten jüngst Soldaten als Zeichen der Solidarität mit Dänemark zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt.
Mehrere europäische Staaten sowie die Spitzen der EU wiesen die Drohungen aus Washington zurück. Der Präsident des Europäischen Rats hat nun für Donnerstagabend ein Sondergipfeltreffen der 27 Staats- und Regierungschefs in Brüssel einberufen.
Parmelin hält Eröffnungsrede
07.19: Bundespräsident Guy Parmelin wird das diesjährige Forum in Davos mit einer Rede eröffnen.

Die Eröffnungsrede Parmelins wird um 10.30 Uhr stattfinden.
Trumps Programm am WEF in Davos
07.11: Das Weisse Haus hat das Programm von Donald Trump bekannt gegeben.

So soll der US-Präsident am heutigen Dienstag in Washington abreisen. Am Mittwoch soll er dann in Davos eintreffen.

Dort soll er um 14.30 Uhr eine rund einstündige Rede halten. Danach sind Gespräche mit anderen WEF-Teilnehmenden angedacht.












