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    WEF: Ex-Berater rät Bundesrat von Kontakt mit Donald Trump ab

    Laurin Zaugg
    Laurin Zaugg

    Prättigau,

    Der Ex-Sicherheitsberater von Donald Trump, John Bolton, verrät, wie Bundespräsident Guy Parmelin bei einer Begegnung am WEF am besten mit Trump umgehen sollte.

    john bolton WEF
    John Bolton rät Bundespräsident Guy Parmelin, sich beim WEF von Donald Trump fernzuhalten. (Archivbild) - keysotne

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ex-US-Sicherheitsberater John Bolton rät von einer engen Beziehung zu Trump ab.
    • Guy Parmelin solle sich beim WEF so gut wie möglich von Trump fernhalten.
    • Sollte es dennoch zu einer Begegnung kommen, so solle Parmelin vor allem zuhören.

    John Bolton, der ehemalige Sicherheitsberater des Weissen Hauses unter Präsident Donald Trump, hat eine klare Botschaft an die Schweizer Regierung: Vorsichtig sein im Umgang mit dem US-Präsidenten.

    In einem Gespräch mit dem «SonntagsBlick» äussert er seine Bedenken hinsichtlich einer engen Beziehung zu Trump.

    Bolton empfiehlt den schweizerischen Vertretern am bevorstehenden Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, sich zurückhaltend gegenüber Trump zu verhalten.

    Möglichst kein Kontakt mit Trump am WEF

    «Meiden Sie möglichst den Kontakt mit Trump», so der Rat von John Bolton an die Schweizer Landesregierung.

    Insbesondere für Bundespräsident Guy Parmelin wird dies schwierig sein. Dies, weil die Schweiz als Gastgeber des WEF auftritt und Parmelin zwangsläufig in Kontakt mit Trump kommen wird. Das sieht auch Bolton ein.

    Boltons Ratschlag: Zuhören ist das A und O

    Trump schätze persönliche Beziehungen sehr und liebe den Austausch mit anderen Menschen. «Meistens bedeutet das, dass er spricht und andere zuhören. Aber Trump hält das für grossartig», so Bolton zur Zeitung.

    Guy Parmelin
    Guy Parmelin übernimmt 2026 zum zweiten Mal das Amt des Bundespräsidenten. Laut John Bolton sollte er sich am WEF von Donald Trump fernhalten. (Archivbild) - keystone

    Er verwies auf Shinzo Abe als Beispiel dafür, wie man erfolgreich eine Beziehung zu Trump pflegen kann. Der japanische Premierminister habe während Trumps erster Amtszeit ständig Kontakt mit ihm gehalten.

    «Er rief Trump an, besuchte ihn, spielte Golf mit ihm – und bat selten um etwas», so Bolton. «Wenn Abe dann Unterstützung benötigte – beispielsweise in Bezug auf Nordkorea – hörte Trump ihm zu.»

    Kommentare

    User #3226 (nicht angemeldet)

    Es lohnt sich ohnehin nicht zu viel zu sagen. Lasst vor allem nicht Keller Suter und Cassis in seine Nähe.

    User #2766 (nicht angemeldet)

    Wir müssen einfach machen, was Daddy Trump uns befiehlt.....!! Daddy Trump, wir lieben dich!!

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