Ausstellung beleuchtet Leben mit Sucht in der Familie
In Chur macht die Ausstellung «Wo ist der Lichtschalter?» das Leben von Kindern aus suchtbelasteten Familien sichtbar. Sie entstand im Pilotprojekt «Licht an».

Wie die Stadt Chur berichtet, machen im März 2026 Kinder und Jugendliche in Chur sichtbar, was oft im Verborgenen bleibt: das Aufwachsen mit Sucht in der Familie.
Mit der Ausstellung «Wo ist der Lichtschalter?» in der Stadtgalerie Chur geben Teilnehmende des Pilotprojekts «Licht an» Einblick in ihre Lebenswelt. In interaktiven Stationen zeigen sie Bewältigungsstrategien, die sie an monatlichen Gruppentreffen erarbeitet haben.
Die Ausstellung ist Teil einer Aktionswoche und möchte auf die Situation von Kindern aus suchtbelasteten Familien aufmerksam machen.
Geschützter Raum für Austausch und Stärkung
«Licht an» ist ein kostenloses Gruppenangebot für 6- bis 18-Jährige aus dem Churer Rheintal. Einmal im Monat treffen sie sich in einem geschützten Rahmen, um sich auszutauschen, mehr über das Thema Sucht zu erfahren und ihre eigenen Stärken zu entdecken.
Das Projekt setzt auf kreative Methoden wie Malen, Schreiben und Gruppenarbeiten sowie gezielt auf Aktivitäten im Bereich Bewegung, und stärkt Selbstwert, Resilienz und Gemeinschaft. Initiiert wurde «Licht an» von der Schulischen Heilpädagogin Tamara Warren aus persönlicher Betroffenheit.
Die Ausstellung findet vom 16. bis 21. März 2026 statt (Vernissage 16. März, 17.30 bis 19.30 Uhr, Finissage 21. März, 14 bis 18 Uhr). Der Eintritt ist frei. Vormittags sind Zeitfenster für angemeldete Klassen reserviert. Anmeldungen sind per E-Mail möglich.










