Waadt führt Corona-Testpflicht für ungeimpftes Pflegepersonal ein

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    Lausanne,

    Der Kanton Waadt führt, aufgrund der aktuellen Corona-Situation, die Corona-Testpflicht für ungeimpftes Pflegepersonal ein.

    Corona-Tests
    Mit 2G fallen immer mehr Aktivitäten für Ungeimpfte auch mit einem Testnachweis weg. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Kanton Waadt muss sich ungeimpftes Pflegepersonal impfen lassen.
    • Die neue Regelung wird am 15. September in Kraft gesetzt.

    Auch im Kanton Waadt muss sich das Pflegepersonal, das nicht geimpft oder genesen ist, regelmässig auf das Coronavirus testen lassen. Der Kanton erlässt zudem eine Impfempfehlung für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren. Sie werden dafür vom Unterricht befreit.

    Die gezielten Tests betreffen insbesondere Spitäler, Alters- und Pflegeheime sowie häusliche Hilfs- und Pflegedienste, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte.

    Die neue Regelung gilt ab dem 15. September

    Die Leitungen dieser Institutionen müssen dafür besorgt sein, dass die Tests beim nicht geimpften Personal alle sieben Tage durchgeführt werden. Sie müssen zudem kontrollieren, dass alle Mitarbeitenden die Vorschriften auch respektieren.

    Ziel der neuen Regelung sei es, die besonders verletzlichen Personen zu schützen, schreibt der Kanton. Auch Besucher von Spitaleinrichtungen sollen gemäss den Empfehlungen entweder ein Covid-Zertifikat vorlegen oder sich testen lassen. Dies gilt insbesondere für besonders exponierte Abteilungen wie die Intensivstation oder die Onkologie.

    Der Kanton Waadt setzt damit wie bereits die Kantone Genf, Jura und Freiburg Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) um.

    Auch Kindern wird die Impfung empfohlen

    Weiter hat die Waadtländer Kantonsregierung am Donnerstag eine Impfempfehlung für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren herausgegeben. Sie schliesst sich damit auch in diesem Punkt den aktualisierten Empfehlungen des BAG und der Eidgenössischen Impfkommission an. Die heute vorherrschende Delta-Variante führe zu einer erhöhten Übertragbarkeit in allen Altersgruppen. Auch bei Kindern und Jugendlichen, begründen die Waadtländer Gesundheitsbehörden die Impfempfehlung.

    Negativen Auswirkungen seien keine gemeldet worden

    Im Kanton Waadt können sich Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren bereits seit dem 22. Juni impfen lassen. Bis heute haben 21 Prozent dieser Altersgruppe mindestens eine Impfdosis erhalten. Diese Ergebnisse seien ausgezeichnet, könnten aber noch verbessert werden.

    Der Kanton erweitert deshalb das Angebot und bietet ab dem 31. August am Spitalzentrum in Payerne speziell für Jugendliche am Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagnachmittag Impfungen an. Schülerinnen und Schüler, die ein Rendez-vous vereinbaren, erhalten zwei Stunden unterrichtsfrei.

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