Impfstoffe wirken gut gegen Delta-Variante des Coronavirus

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    Bern,

    Gemäss dem Präsidenten der Eidgenössischen Kommission für Impffragen ist die Schweiz gut auf die Delta-Mutation vorbereitet. Die mRNA-Impfstoffe wirken dagegen.

    Coronavirus
    Eine Person erhält eine Impfung. (Archiv) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die in der Schweiz verabreichten mRNA-Impfstoffe wirken gegen die Delta-Mutation.
    • Astrazeneca schützt weniger gut, weshalb Grossbritannien mit der Variante zu kämpfen habe.
    • Der Bund wolle schon bald die Impfung für 12- bis 15-Jährige freigeben, so Berger.

    Die Schweiz ist nach Ansicht von Christoph Berger auf die neue Delta-Variante des Coronavirus gut vorbereitet. Nach heutigem Wissenstand gebe es gemäss dem Präsidenten der Eidgenössischen Kommission für Impffragen keinen Grund zur Beunruhigung.

    Delta sei zwar ansteckender als andere Varianten, sagte Berger in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Doch die gute Nachricht sei, dass Personen, die zweimal mit einem mRNA-Impfstoff geimpft seien, zu fast 90 Prozent geschützt seien.

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    Christoph Berger sieht keinen Bedarf mehr für Quarantäne bei Kindern. - sda

    Zuletzt hatte die Delta-Variante des Coronavirus in Grossbritannien wieder zu steigenden Infektionszahlen geführt. Berger wies auf die Unterschiede zur Schweiz hin. England habe möglichst rasch viele Personen mit Impfstoff versorgen wollen.

    Moderna und Pfizer effektiver als Astrazeneca

    Das sei damals wohl richtig gewesen. Heute gehe es aber um den Schutz mit zwei Impfungen. Die in der Schweiz verwendeten Impfstoffe von Moderna und Pfizer hätten sich als effektiv gegen die neue Variante gezeigt. Andere Impfstoffe, etwa jener von Astrazeneca, den England breit eingesetzt hat, schütze weniger gut..

    Berger äusserte sich auch zu den Corona-Impfungen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren. Der Bund wolle nächste Woche diese Impfungen frei geben. Für Jugendliche mit Vorerkrankungen sei eine Impfung sinnvoll. Das gelte auch für jene, die in Kontakt mit Risikopersonen seien, deren Abwehr geschwächt sei.

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