Der neuste Wochenbericht vom BAG zeigt eine Verschlechterung. In Liechtenstein und der Schweiz wurden im Vergleich zur Vorwoche fast 8'000 Fälle mehr gemeldet.
Coronavirus Impfung
Die Impfkampagne gegen das Coronavirus ist immer noch am Laufen. Doch es sind längst nicht alle Impf-Befürworter. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Hospitalisationen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind angestiegen.
  • Bei der Inzidenz gibt es grosse regionale Unterschiede.

Deutlich mehr Infektionen und ein Anstieg bei den Hospitalisationen und Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Der neueste Wochenbericht des Bundesamts für Gesundheit (BAG) belegt die Verschlechterung der epidemiologischen Lage in der Schweiz.

Für die Zeit vom 8. bis 14. November wurden dem BAG in der Schweiz und in Liechtenstein insgesamt 24'993 neue Fälle gemeldet, wie dieses am Donnerstag mitteilte. Wie schon in der Vorwoche, als insgesamt 17'304 Infektionen registriert worden waren, sei damit ein signifikanter Anstieg zu verzeichnen gewesen.

Auch die Zahl der Spitaleintritte nahm zu: Für die Berichtswoche wurden den Angaben zufolge bisher 290 Hospitalisationen im Zusammenhang mit einer laborbestätigten SARS-CoV-2-Infektion gemeldet. In der Vorwoche waren es zum selben Zeitpunkt 209 Hospitalisationen gewesen. Die durchschnittliche Zahl der Covid-Erkrankten auf Intensivstationen stieg von 109 auf 124.

Doppelt so viele Todesfälle

Stark angestiegen ist auch die Zahl der Verstorbenen: Für die Berichtswoche wurden dem BAG bisher 52 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten SARS-CoV-2-Infektion gemeldet. In der Vorwoche waren es 25.

Bei der Inzidenz gibt es nach wie vor grosse regionale Unterschiede. Am niedrigsten war diese in der Berichtswoche mit 105 laborbestätigten Fällen pro 100'000 Einwohner im Tessin. Am höchsten lag der Wert mit 742 in Nidwalden.

Die Zahl der durchgeführten Tests veränderte sich nicht signifikant. Der Anteil positiver PCR-Tests stieg von 12 auf 14 Prozent, jener der positiven Antigen-Schnelltests von 3,4 auf 4,3 Prozent.

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