Corona: So sind die Reaktionen auf den neuen Pandemieplan

Juli Rutsch
Juli Rutsch

Bern,

Corona: Reaktionen auf den neuen Pandemieplan des Bundes zeigen Zustimmung bei Experten, aber auch Kritik aus der Politik.

corona
Stratus breitet sich derzeit rasant aus. (Symbolbild) - Pexels

Der Bund hat seinen Pandemieplan nach den Erfahrungen mit Corona komplett überarbeitet. Neu stehen nicht mehr nur Grippeviren im Fokus.

Wie das Bundesamt für Gesundheit bestätigt, sind nun alle möglichen Pandemien berücksichtigt. Der Plan regelt seit Anfang Juni 2025 die Vorbereitung und Reaktion auf künftige Bedrohungen.

Er bezieht erstmals auch soziale sowie wirtschaftliche Folgen ein, wie «Swiss Info» berichtet.

Lehren aus Corona

Eine digitale Plattform soll allen Beteiligten schnellen Zugriff auf aktuelle Informationen bieten. Sie erleichtert die Koordination zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden, wie die «Handelszeitung» berichtet.

corona bund
Der Bund hat den Pandemieplan – nach den Erfahrungen unter Corona – überarbeitet. (Symbolbild) - keystone

Der Pandemieplan legt konkrete Aufgaben für die Überwachung, Infektionskontrolle, Gesundheitsversorgung und Impfstrategie fest.

Auch Querschnittsbereiche wie Kommunikation, Versorgungssicherheit, Finanzen und Personal sind detailliert geregelt.

Reaktionen der Kantone und Experten

Die Kantone begrüssen die stärkere Einbindung und die klarere Aufgabenverteilung. Sie sehen darin laut dem «SRF» einen wichtigen Schritt für eine bessere Vorbereitung auf künftige Krisen.

Findest du den vom Bund überarbeiteten neuen Pandemieplan sinnvoll?

Experten loben die digitale Vernetzung und die neuen Checklisten sowie Massnahmenpläne. Die Eidgenössische Kommission für Pandemievorbereitung und externe Fachleute waren in die Überarbeitung eingebunden.

Das BAG betont, dass die Zusammenarbeit aller Ebenen zentral sei.

Kritik kommt aus der Politik

Im Nationalrat gibt es jedoch auch kritische Stimmen. Einige Parlamentarier bemängeln laut «SRF», dass die Aufarbeitung der Corona-Zeit noch nicht abgeschlossen sei.

corona impfstoffe
Die Schweiz ist mit den neuen angepassten Corona-Impfstoffen ausgestattet. (Symbolbild) - keystone

Sie fordern, dass offene Fragen zu den damaligen Massnahmen und deren Folgen stärker berücksichtigt werden.

Der Pandemieplan ist rechtlich nicht bindend. Die Strategien und Empfehlungen gelten als Leitlinien, nicht als verpflichtende Vorgaben.

Ausblick und weitere Diskussionen

Die GDK sieht im neuen Plan viele wichtige Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie aufgenommen. Sie fordert aber weitere Anpassungen, etwa bei der Abstimmung zwischen Bund und Kantonen.

Das Epidemiengesetz wird derzeit ebenfalls überarbeitet. Die Diskussion über Impfpflicht und Maskenlager bleibt politisch umstritten, wie das «SRF» berichtet.

Kommentare

Sledge Hammer

Die statistische Zunahme von heimtückischen Krebsarten wie Mesotheliom oder Bauchspeicheldrüsenkrebs dürfte aktuell durch die Decke gehen.

User #2251 (nicht angemeldet)

Die sogenannte Pandemie, die keine war, ist wie ein schlechter Witz. In der Zeit von Corona gab es keine Statistik über Grippetote. Laut einer Aussage von Cassis war zudem jeder ein Coronatoter, der positiv getestet wurde, auch wenn er im Ursprung an einer anderen Ursache verstorben war. Denkt daran, es sterben jährlich Millionen an Hungersnot oder im Krieg. Meine Damen und Herren, was war also Corona dagegen? Und jetzt denken auch noch ernsthaft ernannte oder selbsternannte Experten, dass sie über eine Pandemie Bescheid wissen? Also echt: Bleibt doch bitte alle Zuhause!

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