Der Fast Radio Burst gehört zu den mysteriösesten Phänomenen der Weltraumforschung. Nun kamen Forscher durch Aufzeichnungen zu neuen Erkenntnissen.
Fast Radio Burst
Schnelle Radioblitze werden auch Fast Radio Burst genannt. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Forscher konnten in Aufzeichnungen acht Fast Radio Bursts lokalisieren.
  • Diese Entdeckungen unterstützen die Entstehungstheorie durch Magnetare.

Ein Fast Radio Burst blitzt wenigen Millisekunden auf und entlädt dabei unglaubliche Mengen von Energie. Schätzungen zufolge ist der Energieausstoss dabei ungefähr gleich gross wie bei unserer Sonne in einem Jahr.

Trotzdem ist die Aufzeichnung und Untersuchung von einem Fast Radio Burst extrem schwer. Dies liegt daran, dass dieses Phänomen eben nur so kurz andauert. Doch nun haben Experten gleich acht solcher Fast Radio Bursts entdeckt.

Die Entdeckung machten die Forscher aufgrund von Aufnahmen des Hubble-Weltraumteleskops. Durch die Entdeckungen auf Bildern, die zwischen 2017 und 2020 aufgenommen wurden, konnten nun neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Die Bursts stammten nicht aus Regionen mit jungen massereichen Sternen. Auch kamen sie nicht aus Regionen der Spiralarme. Dadurch konnten gleich mehrere Theorien zur Entstehung von Fast Radio Bursts ausgeschlossen werden.

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Künstlerische Darstellung eines Magnetars. (Bild Esa) - sda - Esa Science

Stattdessen unterstützen die Beobachtungen eine These, die Magnetare als Ursprung sehen. Demnach sollen die Neurosterne mit einem extrem starkem Magnetfeld die Auslöser dieser Fast Radio Bursts sein.

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