Die Nasa sendete nicht nur Rhesusaffen ins All, sondern auch Menschen. Seit über 60 Jahren arbeitet die US-Behörde an der Erforschung des Weltalls.
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Eine Trägerrakete der Nasa beim Start. (Symbolbild) - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Vor der ersten menschlich bemannten Raumfahrt wurden Rhesusaffen ins All geschickt.
  • Der erste Mensch im Weltall war Juri Gagarin.
  • Der grösste Erfolg bisher war die Mondlandung im Jahre 1969.

Diverse Raumfahrtprogramme der Nasa machten in den letzten Jahren auf sich aufmerksam. Insbesondere das Apollo-Programm, mit welchem 1969 erstmals ein Mensch auf dem Mond landete.

Rhesusaffe ist erstes Lebewesen im All

Die US-amerikanische Behörde wurde am 28. Juli 1958 gegründet, unter Dwight D. Eisenhower als US-Präsidenten.

Noch im selben Jahr wurde das sogenannte Mercury-Programm lanciert. Dies stellt den Beginn der bemannten Raumfahrt dar.

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Able wird nach ihrem erfolgreichen Ausflug ins All 1959 wohlbehalten aus seiner Kapsel geborgen. - dpa

Bevor man Menschen ins All beförderte, wurden die Trägerraketen mit Rhesusaffen getestet. So befand sich der Affe Sam 1959 als erstes Lebewesen in einer Kapsel im Weltall. Für ganze drei Minuten schwebte das Tier in der Schwerelosigkeit.

Nasa schickt ersten US-Amerikaner in die Schwerelosigkeit

Am 5. Mai 1961 ist es dann endlich so weit – der erste US-Amerikaner fliegt ins All. Mit der Mercury- Redstone 3 bestritt Alan Shepard die Mission und befand sich so ganze 187 Kilometer vom Erdboden entfernt.

Damit ging Shepard in die Raumfahrtgeschichte ein. Zusammen mit Juri Gagarin, der am 12. April 1961 als erster Mensch überhaupt ins All flog.

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Eine Trägerrakete mit dem Rover auf dem Weg zur Startrampe. - Nasa

1963 wurde das Mercury-Programm offiziell für beendet erklärt. Der letzte Flug mit der Mercury-Kapsel startete am 15. Mai, besetzt mit dem Astronauten Gordon Cooper.

Auf das Mercury-Projekt folgte das Gemini-Programm. Dementsprechend wurden die Flüge ins Weltall nur noch mit zwei Astronauten an Board durchgeführt.

Grosser Schritt für die Menschheit

Das wohl bekannteste Raumfahrtprojekt der Vereinigten Staaten ist das Apollo-Programm. Das ursprüngliche Ziel der Mission war die Annäherung an den Mond.

Mit John F. Kennedy als US-Präsidenten wurde dieses Ziel jedoch etwas angepasst. Er wollte die USA nämlich zum ersten Land machen, das einen Menschen auf dem Mond landen lässt.

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Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins flogen mit der Apollo 11 der Nasa auf den Mond. - Keystone

Gesagt, getan: Am 20. Juli 1969 war es tatsächlich so weit. Neil Armstrong und Edwin Aldrin flogen mit der Apollo 11 als die ersten beiden Menschen der Weltgeschichte zum Mond. Armstrong war schliesslich auch der Erste, der seinen Fuss auf die Oberfläche des Mondes setzen konnte.

In den folgenden drei Jahren landeten noch weitere zehn Personen auf dem Mond. Dies sollten jedoch bis heute die letzten zwölf Menschen bleiben, die es zum Mond geschafft hatten.

Weitere bemannte und unbemannte Raumfahrten

Ein weiteres Programm der Nasa, das eng an die Mission des Apollo-Programms anknüpft, ist das Artemis-Projekt. Erstmals widmete sich die US-amerikanische Regierung wieder der Mondlandung. Ziel ist aber nicht nur die Mondlandung, sondern auch der Aufbau einer Mondbasis.

Lanciert wurde das Projekt im Mai 2019 durch den damaligen US-Präsidenten Donald Trump. Joe Biden führt das Programm nun weiter.

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Die Artemis-Mission soll mit einer Mondlandung an die Apollo-Ära anknüpfen. - NASA/AFP/Archiv

Weitere zurzeit laufende Raumfahrtmissionen, welche allerdings unbemannt sind, sind unter anderem das Explorer-Programm, das Earth Observing System oder das Flagship-Programm.

Allesamt konzentrieren sich auf das Beobachten und Erkunden unseres Sonnensystems sowie des Planeten Erde.

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