Covid-19: Sterberisiko wird durch Genvariante erhöht

    Maél Durand
    Maél Durand

    Grossbritannien,

    Englische Forscher haben eine Genvariante auf dem dritten Chromosom identifiziert, die das Sterberisiko bei einer Corona-Infektion verdoppelt.

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    Unsere Genetik kann den Krankheitsverlauf einer Corona-Infektion stark beeinflussen. - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine bestimmte Genvariante erhöht das Sterberisiko bei einer Infektion um 50 Prozent.
    • Jedoch sind nur über 65-Jährige vom erhöhten Sterberisiko betroffen.

    Wer alt, männlich, übergewichtig oder vorerkrankt ist, muss damit rechnen, einen schweren Corona-Krankheitsverlauf zu durchleben. Aber auch die Gene können die Härte einer Infektion, sowie das Sterberisiko erhöhen.

    Ein Team von Forschern der Oxford University hat eine Genvariante entdeckt, die das Sterberisiko bei über 65-Jährigen fast verdoppelt. Es handelt sich um eine Variante, die sich auf dem dritten Chromosom befindet.

    «Das erhöhte Risiko geht nicht auf ein proteinkodierendes Gen zurück, sondern auf eine Genvariante, die als Schalter wirkt. Ein solches Schaltergen ist weit schwerer zu identifizieren», erklärt der Forscher Jim Hughes.

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