Gewalt

UN-Chef: Gewalt in Gaza untergräbt Menschenwürde

Keystone-SDA
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USA,

UN-Chef Guterres bezeichnet die hohen palästinensischen Opfer im Gaza-Krieg als beispiellos und fordert eine Zwei-Staaten-Lösung als humane Perspektive.

Guterres
António Guterres hält weiter an einer Zwei-Staaten-Lösung fest. (Archivbild) - dpa

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Zahl der getöteten Palästinenser im Gaza-Krieg als «beispiellos» in der jüngeren Geschichte bezeichnet. «Das untergräbt die grundlegendsten Voraussetzungen für die Menschenwürde der Bevölkerung Gazas, ungeachtet des enormen Leids, das sie erleiden», sagte Guterres in New York.

Die israelische Armee hat in dem Krieg bisher mehr als 55'000 Palästinenser getötet, darunter viele Zivilisten. Die Zahlen gehen auf die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde in Gaza zurück, sie werden von den Vereinten Nationen für glaubwürdig gehalten. Guterres betonte weiter, dass er auch die «fürchterlichen Angriffe» der Hamas vom 7. Oktober immer wieder verurteilt habe.

Zwei-Staaten-Lösung bleibt Ziel

Der aus Portugal stammende UN-Chef hält derweil weiter an einer Zwei-Staaten-Lösung fest. Mit Blick auf ein Ende des Monats stattfindende Konferenz bei den UN sagte er: Eine Lösung könne es nur geben, wenn sowohl Palästinenser als auch Israelis einen Staat haben, in dem sie ihre Rechte ausüben können. «Die Vorstellung, fünf Millionen Menschen ohne Rechte im Land zu lassen, ist völlig gegen die Menschlichkeit und das Völkerrecht», sagte er mit Blick auf die Gesamtzahl der Palästinenser.

Die Konferenz in New York soll vom 28. bis 30. Juli stattfinden und auf Ministerebene stattfinden. Mit einem Durchbruch kann angesichts der Lage in Nahost nicht gerechnet werden. Frankreich und Saudi-Arabien organisieren das Treffen.

Kommentare

Beowulf

UNO eine traurige Organisation, die zu nichts zu gebrauchen ist, ausser die Steuergelder ihrer Mitglieder zum Fenster rauswerfen, dies aber im ganz grossen Stil!

Albert Hudson

Guterres sollte seine Äusserungen sehr sorgfältig überdenken und den brutalen Auslöser am 7.Oktober nicht entwerten.

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