Angst

    Unwetter: Deutsche wissen erst 30 Minuten vor Gewitter, wen es trifft

    Simon Binz
    Simon Binz

    Deutschland,

    Am Wochenende sind auch über Deutschland wieder Gewitter zu erwarten. Wo genau diese wüten werden, können die Meteorologen aber im Vornerein nicht sagen.

    Deutschland Unwetter Flut
    Die prognostizierten Unwetter am Wochenende bereiten den Deutschen wieder Sorgen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Wochenende sind über der Schweiz und Deutschland wieder neue Gewitter zu erwarten.
    • Bei unseren Nachbarn könnte es auch erneut die jüngsten Flut-Gebiete treffen.
    • Der Wetterdienst weiss jedoch erst 30 Minuten vor dem Gewitter, wen es trifft.

    Am Wochenende kommt es in der Schweiz zu weiteren Gewittern – und auch in Deutschland ist wieder Starkregen angekündigt. Laut einem Experten vom Deutschen Wetterdienst unterscheidet sich die Lage aber deutlich von der Situation vor der Flut-Katastrophe.

    Andreas Friedrich spricht gegenüber dem «Spiegel» von «typischen Sommergewittern». Es könne zu Hagel, Sturmböen und Starkregen kommen mit mehr als 40 Litern Regen pro Quadratmeter in einer oder zwei Stunden. «Die Unwetter treten aber so stark örtlich begrenzt auf, dass es an einem Ort schütten und gewittern wird und im nächsten womöglich schon wieder die Sonne scheint», erklärt der Meteorologe.

    In der Nacht zum Sonntag könnten auch die jüngsten Flut-Gebiete Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen von Gewittern überrascht werden – ganz sicher ist dies aber bisher nicht. Erst am Samstagvormittag dürfte es laut Friedrich konkretere Daten dazu geben. Dann könne der Wetterdienst die vom Unwetter betroffenen Regionen und die Dauer der Ereignisse genauer eingrenzen und werde dann auch eine Vorabinformation herausgeben.

    Der Experte vom Deutschen Wetterdienst hält fest: «Welche genauen Orte in welchem Umfang betroffen sein werden, wissen wir, anders als beim Tief ‹Bernd›, aber erst 30 bis 90 Minuten vorher. Dafür müssen wir Unwetterzellen kurzfristig auf dem Radar beobachten.»

    Friedrich stellt in dem Interview mit der Zeitung klar, dass es keinen Grund zur Panik gebe, meint aber auch: «Man sollte Unwetter aber auch nicht verharmlosen. Wir werden die Lage die kommenden Tage weiter genau beobachten und gegebenenfalls warnen.»

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    blitz Wetter
    308 Interaktionen
    Freiburg betroffen
    47 Interaktionen
    Falsche Spendenaktion
    2 Interaktionen
    Koblenz
    Quickline
    1 Interaktionen
    Tipps für den Alltag

    MEHR IN NEWS

    sdf
    1 Interaktionen
    Rom
    Sauriermuseum Bellach
    3 Interaktionen
    5000 Stutz Schaden
    Ruag
    1 Interaktionen
    Missstände
    1 Interaktionen
    Madrid

    MEHR ANGST

    Jeder Schlag beginnt mit Konzentration
    3 Interaktionen
    Mit 18 schon Weltmeister
    Putin angst
    58 Interaktionen
    «Isoliert»
    mailand proteste
    3 Interaktionen
    «Wir hatten Angst»

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Arbeitslose
    2 Interaktionen
    Nürnberg
    rapper haftbefehl
    4 Interaktionen
    Berlin
    Elif Eralp
    4 Interaktionen
    Reaktionen
    «Wer wird Millionär»
    3 Interaktionen
    «Wer wird Millionär»