Der französische Präsident Emmanuel Macron fordert, dass die EU der Ukraine ein deutliches politisches Signal sendet. Einigkeit sei dabei wichtig.
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Der französische Präsident Macron spricht am 15. Juni 2022 auf dem rumänischen Militärflugplatz Mihail Kogălniceanu in Constanța. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Emmanuel Macron ist für eine Pressekonferenz nach Rumänien gereist.
  • Frankreichs Präsident möchte der Ukraine gemeinsam mit der EU ein klares Signal senden.
  • Ausserdem betont er die Notwendigkeit der Einigkeit untereinander.

Europa muss Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zufolge ein klares politisches Signal an die Ukraine senden. Dazu sei Einigkeit untereinander notwendig, sagte Macron am Mittwoch bei einer Pressekonferenz auf dem Militärstützpunkt Mihail Kogalniceanu in Rumänien.

«Der politische Kontext und die Entscheidungen, die die EU und die Nationen treffen müssen, rechtfertigen neue, tiefgehende Diskussionen. Sie treiben neue Schritte voran», äussert sich Macron zu einer möglichen Reise in das vom Ukraine-Krieg betroffene Land.

Er hatte immer betont, erst nach Kiew reisen zu wollen, wenn dies nützlich sei. Es gibt Berichte, wonach er unter anderem gemeinsam mit Deutschlands Kanzler Olaf Scholz noch diese Woche in die Ukraine reist.

Auch nach Ukraine-Krieg muss verhandelt werden

Macron sagte zudem, sie alle wollten, dass es eine Feuerpause gebe und die Verhandlungen wieder aufgenommen würden. Zu einem gewissen Zeitpunkt, hoffentlich wenn die Ukraine gewonnen habe und die Kämpfe eingestellt wurden, müsse man verhandeln.

Wenn der ukrainische Präsident mit Russland rede, sässen die Europäer mit am Tisch, um Sicherheitsgarantien zu liefern. Macron betonte erneut, dass man die Ukraine zwar unterstütze, aber keinen Krieg gegen Russland führe.

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Auch Rumäniens Präsident Klaus Iohannis spricht an der Zusammenkunft mit Macron bezüglich Ukraine-Krieg. - Keystone

Macron hatte zuvor mit dem rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis gesprochen. Frankreichs Staatschef sagte dabei einen Ausbau der französischen Militärpräsenz in dem an die Ukraine grenzenden Land zu. Laut Élyséekreisen sind dort zurzeit französische Soldaten stationiert.

Iohannis und Macron sprachen neben der Unterstützung für die Ukraine auch über die EU-Beitrittsanträge des Landes sowie Moldaus. Auch die Themen Energiesicherheit und Nahrungsmittelversorgung kamen zur Sprache.

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