Viele klagen nach einer Corona-Impfung über Schmerzen im Arm. Eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers, wie das Paul-Ehrlich-Institut sagt.
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Hauptsächlich Frauen klagen über Nebenwirkungen der Corona-Impfung. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Zahlreiche Menschen wurden bereits gegen das Coronavirus geimpft.
  • Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehört der sogenannte «Covid-Arm».
  • Laut dem Paul-Ehrlich-Institut gibt die Reaktion keinen Grund zur Sorge.

Die Impfkampagnen laufen auch Hochtouren. Immer mehr Menschen haben mindestens die erste Dosis eines Corona-Vakzins verabreicht bekommen. Viele klagen nach der Impfung über Schmerzen im Arm – den sogenannten «Covid-Arm». Was hat es damit auf sich?

Die Schmerzen an der Einstichstelle gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen überhaupt. Vor allem Personen, die sich mit den mRNA-Impfstoffen von Pifzer/Biontech und Moderna piksen liessen, berichteten davon. Auch Schwellungen, Juckreiz und Rötungen können mit dem «Covid-Arm» auftreten. Einige vergleichen den Druck im Arm auch mit dem Gefühl von Muskelkater.

Arm-Schmerzen nach Impfung nicht besorgniserregend

Dem deutschen Paul-Ehrlich-Institut (PEI) sind diese Fälle bekannt, der genaue Mechanismus der Reaktion sei aber unbekannt. Dies heisst es in dem Bericht des Instituts.

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Arm Schmerzen nach Impfung gegen Coronavirus: Das Paul-Ehrlich-Institut beruhigt. - sda

Trotzdem: Einen Grund zur Sorge gibt es nicht. Dem PEI zufolge handle es sich um eine «verzögerte kutante Überempfindlichkeitsreaktion», die nicht gesundheitsschädlich ist. Zudem verschwinden die Nebenwirkungen nach wenigen Tagen meist von selbst.

«Es gibt keinen Grund, bei den betroffenen Personen die zweite Impfdosis auszusetzen oder zu verzögern», so das Institut.

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