Coronavirus

    BAG legt Verträge zur Beschaffung von Covid-Impfstoffen offen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bund ist bereit, seine Verträge zur Beschaffung von Covid-Impfstoffen nun doch offenzulegen. Er will einen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts zu Beschwerden von Privatpersonen nicht anfechten, wie er am Montag mitteilte.

    Transparenz soll jetzt herrschen bei der Covid-19-Impfstoffbeschaffung. Dazu hat sich der Bund durchgerungen. (Archivbild aus dem Coronavirus-Impfzentrum der Universität Zürich)
    Transparenz soll jetzt herrschen bei der Covid-19-Impfstoffbeschaffung. Dazu hat sich der Bund durchgerungen. (Archivbild aus dem Coronavirus-Impfzentrum der Universität Zürich) - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

    Die betroffenen Impfstoff-Hersteller können das Urteil weiterziehen, um ihre Berufs-, Geschäfts- und Fabrikationsgeheimnisse wahren zu können, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag schrieb.

    Die Beschwerdeführer hatten auf der Basis des Öffentlichkeitsgesetzes Einsicht in die vom BAG und der Armeeapotheke geschlossenen Verträge für die Covid-Impfstoffe gefordert. Das BAG wies die Gesuche Ende 2023 ab.

    Das BAG hatte die mit den Impfstoffherstellern Moderna, Novavax, Pfizer, Janssen, AstraZeneca und CureVac abgeschlossenen Verträge 2022 mit Schwärzungen veröffentlicht. Eine Offenlegung der Verträge nur in der Schweiz würde dazu führen, dass der Bund bei der Impfstoffbeschaffung in einer künftigen Pandemie-Situation in eine schlechte Verhandlungsposition gerate, so die Befürchtung.

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    Kommentare

    User #9056 (nicht angemeldet)

    Nein, ich gehöre nicht zu den Verschwörungstheroretiker. Mit Bestimmtheit nicht! Zu meinem Kommentar habe ich gefunden, weil ich zu besagter Zeit viel Fachliteratur darüber gelesen habe! Bitte akzeptieren Sie das!

    User #2205 (nicht angemeldet)

    schlechte Verhandlungsposition? Weil sie nicht mehr jeden Preis bezahlen können und die Verantwortung der Pharma stornieren können?

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