Schauspielerin entdeckt kuriosen Fehler im ZDF-«Traumschiff»
Unterwegs in Afrika lichtet sich hinter dem «Traumschiff» plötzlich ein verschneites Bergpanorama. Schauspielerin Collien Fernandes klärt über den Fauxpas auf.
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Das Wichtigste in Kürze
- In der Afrika-Folge des ZDF-«Traumschiff» sind verschneite Berggipfel zu sehen.
- Der Fauxpas scheint bisher nur Schauspielerin Collien Fernandes aufgefallen zu sein.
- «Wir drehen ja meistens gar nicht da, wo wir vorgeben zu sein», erklärt sie.
Sie arbeitet dort, wo andere Urlaub machen – oder zumindest scheint es so. Zu Gast im WDR-Talk «Kölner Treff» spricht Collien Fernandes (44) über ihre Rolle in der ZDF-Filmreihe «Das Traumschiff».
Sie enthüllt spannende Details aus Produktionskreisen.
Viele Szenen des TV-Klassikers werden demnach nicht an den Orten gedreht, die auf dem Bildschirm gezeigt werden. Doch die Schauspielerin, die seit 2021 als Schiffsärztin Dr. Jessica Delgado an Bord ist, deckt nun einen kuriosen Fehler auf.

«Ich muss jetzt mal etwas spoilern, was absurderweise niemandem aufgefallen ist: Ich schaue ‹Traumschiff: Afrika›. Es wird thematisiert, dass wir morgen ankommen – und da sehe ich Eisberge im Hintergrund», erklärt die 44-Jährige lachend.
«Drehen ja meistens gar nicht da, wo wir vorgeben zu sein»
Tatsächlich zeigt die absurde Szene verschneite Berge vor der Küste Afrikas. Haben die Macher da etwa geschlafen? Fernandes selbst kann es kaum glauben, dass der peinliche Fauxpas nicht einmal dem Fernsehpublikum aufgefallen sei. Zumal regelmässig Zuschauerbeschwerden zum «Traumschiff» eingehen würden.
Moderator Micky Beisenherz (48) gibt zu, den Fehler ebenfalls übersehen zu haben – stichelt aber: «Silbereisen hat es nicht bemerkt». Gemeint ist Florian Silbereisen (44), der seit 2019 als Kapitän Max Parger die Hauptrolle im «Traumschiff» übernommen hat.
Die Schauspielerin nimmt ihren Kollegen in Schutz: «Ja, aber der stand auch in Richtung zu Valentina Pahde und der Eisberg war hinter ihm».

Dass der offensichtliche Fehler doch nicht so offensichtlich scheint, hat einen bestimmten Grund. «Wir drehen meistens gar nicht da, wo wir vorgeben zu sein», verrät der Ex-Viva-Star. Für «Traumschiff: Namibia» sei sie beispielsweise nie in Namibia gewesen.
Reykjavik als Miami verkauft
Bereits im vergangenen Jahr sprach «Traumschiff»-Kollegin Barbara Wussow (64) über die Drehtricks.

«Es wird ein Hafen gesucht, der nichts mit der Folge zu tun hat, aber echt aussehen muss», so der Filmstar.
So musste in der letztjährigen Osterfolge Islands Hauptstadt Reykjavik für den fiktiven Drehort Miami herhalten. Darüber hinaus finden die Dreharbeiten bekannterweise oft in Bremerhaven statt, wo die MS Amadea liegt. Jenes Schiff, welches in der Filmreihe als Kulisse dient.
















