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    Papst zu Künstlern: Vergesst die Armen nicht

    Keystone-SDA
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    Vatikanstadt,

    Der Papst lud über 30 internationale Künstler in die Sixtinische Kapelle im Vatikan ein. Bei der Begegnung mahnte er die Künstler, die Armen nicht zu vergessen.

    HANDOUT - Unter den weltberühmten Michelangelo-Fresken in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan empfängt Papst Franziskus rund 200 internationale Künstler. Das Oberhaupt der katholischen Kirche appellierte bei der Begegnung daran, niemals die Armen zu vergessen. Foto: Simone Risoluti/Vatican Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
    HANDOUT - Unter den weltberühmten Michelangelo-Fresken in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan empfängt Papst Franziskus rund 200 internationale Künstler. Das Oberhaupt der katholischen Kirche appellierte bei der Begegnung daran, niemals die Armen zu vergessen. Foto: Simone Risoluti/Vatican Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - sda - Keystone/Vatican Media/Simone Risoluti

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Papst empfing über 30 internationale Künstler in der Sixtinischen Kapelle.
    • Er fordert die Künstler auf, die Armen nicht zu vergessen.
    • Kunst kann die Stimme der Armen sein, sagt Franziskus.

    Unter den Michelangelo-Fresken in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan hat Papst Franziskus etwa 200 internationale Künstler empfangen.

    Das Oberhaupt der katholischen Kirche appellierte bei der Begegnung am Freitag daran, niemals die Armen zu vergessen. Auch sie bräuchten Kunst und Schönheit.

    «Arme haben keine Stimme»

    «Einige erleben sehr harte Formen der Entbehrung im Leben. Deshalb brauchen sie Sie am meisten», sagte der 86-Jährige an die Künstler gerichtet. Die Armen hätten keine Stimme, um sich Gehör zu verschaffen. Mit den Ausdrucksformen der Kunst könnten Kunstschaffenden die «Interpreten ihres stummen Schreis» sein.

    Franziskus sagte, die Kirche habe stets eine «Beziehung zu Künstlern gehabt, die man als zugleich natürlich und besonders bezeichnen kann». Er nannte die eingeladenen Künstler «Verbündete des Traums Gottes». Sie ermöglichten den Menschen, zu sehen und zu träumen.

    50. Jahrestag der Einweihung der Sammlung

    «Wir Menschen sehnen uns nach einer neuen Welt, die wir mit unseren Augen nicht vollständig sehen können. Aber wir sehnen uns nach ihr, wir suchen sie, wir träumen von ihr.» Das sagte der Papst.

    Anlässlich des 50. Jahrestages der Einweihung der Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst der vatikanischen Museen lud er Künstler aus über 30 Ländern ein.

    Zu den international bekannten Gästen gehörten der britische Regisseur Ken Loach und die Architekten Mario Botta und Rem Koolhaas. Sowie der für seine Mafia-Enthüllungen bekannte italienische Schriftsteller Roberto Saviano.

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