Meloni bestätigt: Papst Leo XIV. bereit für Friedensverhandlungen

Maike Lindberg
Maike Lindberg

Vatikanstadt,

Papst Leo XIV. steht laut Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni als Gastgeber für Friedensverhandlungen im Vatikan bereit.

papst leo xiv
Die italienische Ministerpräsidentin Georgia Meloni sagt, Papst Leo XIV. stünde bereit für Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland. - keystone

Meloni erklärte am Dienstag, sie habe mit Papst Leo XIV. über die Möglichkeit gesprochen, Gespräche zwischen Russland und der Ukraine im Vatikan auszurichten. Der Heilige Vater habe seine Bereitschaft bestätigt, wie «Deutschlandfunk» berichtet.

US-Präsident Trump hatte nach einem Telefonat mit Wladimir Putin den Vatikan als Austragungsort ins Spiel gebracht. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj nannte den Vatikan als möglichen Gastgeber, wie «Spiegel» berichtet.

Die Schweiz und die Türkei wurden ebenfalls als Alternativen diskutiert.

Papst Leo XIV. bietet mit Vatikan neutralen Verhandlungsort

Der Vatikan gilt als neutraler Boden und hat in der Geschichte mehrfach als Vermittler agiert. Die Neutralität des Heiligen Stuhls wird als Vorteil für erfolgreiche Verhandlungen betrachtet.

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Papst Leo XIV. bietet den Vatikan als neutralen Ort für verhandlungen an. - keystone

Die Bereitschaft Papst Leos wird von internationalen Beobachtern als diplomatisches Signal gewertet. Die Initiative folgt auf eine Phase intensiver Gespräche zwischen den USA, Russland, der Ukraine und europäischen Partnern.

Herausforderungen und diplomatische Bedeutung

Ein Problem bleibt der Haftbefehl gegen Präsident Putin durch den Internationalen Strafgerichtshof. Experten weisen darauf hin, dass die Anreise Putins in den Vatikan diplomatisch gelöst werden müsste, wie «BR24» berichtet.

Wird es zu Verhandlungen im Vatikan zwischen Trump und Putin kommen?

Dennoch sehen Völkerrechtler im Angebot des Vatikans einen wichtigen Beitrag zur Friedensdiplomatie. Papst Leo XIV. hatte bereits zu Beginn seines Pontifikats betont, dass der Vatikan als Ort der Versöhnung dienen solle.

Kommentare

User #6325 (nicht angemeldet)

Wenn der Leo dem Putin zu sehr entgegenkommt, dann hat die Schweizer Garde sehr viel Arbeit. Hoffen wir mal das dem Leo nicht das gleiche Schicksal wie eine gewisse Pipeline ereilt.

User #5843 (nicht angemeldet)

Kirill muss unbedingt mit Leo sprechen und in Friedensverhandlungen einbezogen werden.

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