Forscher finden möglichen Schlüssel für Behandlung von FSME

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Österreich,

Ein österreichisches Forschungsteam hat einen Ansatz für mögliche neue Behandlungsmethoden von FSME-Infektionen gefunden.

FSME
FSME wird durch Zecken übertragen. - keystone

FSME wird durch Zecken übertragen und kann zu gefährlichen Lähmungen führen. Ein Team der Medizinischen Universität Graz entdeckte in den Genen einen zentralen Angriffspunkt des Virus FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) im menschlichen Körper, wie die Med Uni Graz am Dienstag mitteilte. Sobald das Gen blockiert wurde, habe sich das FSME-Virus deutlich schlechter vermehren können.

Weitere Forschungsprojekte sollen nun zeigen, ob eine gezielte Blockade dieses Gens einen positiven Einfluss auf den klinischen Verlauf einer FSME hat. Interessant sei laut Studienleiter Werner Zenz auch, ob dieses Ergebnis auch für andere Arten viraler Hirnhautentzündungen wie Masern, Herpes, Tollwut, Enteroviren und so weiter relevant werden könnte.

Die durch Zecken übertragene FSME verursacht schwere Entzündungen des Nervensystems. Von jenen Erwachsenen, die wegen der kombinierten Entzündung der Hirnhäute (Meningitis) und des Gehirngewebes (Enzephalitis) im Spital behandelt werden müssen, zeigt rund die Hälfte bei Spitalsentlassung eine inkomplette Heilung.

Ein Zehntel erleidet während des stationären Aufenthaltes die Lähmung einer Extremität, die Sterblichkeit liegt bei etwa einem Prozent. Eine spezifische antivirale Behandlung gibt es bisher nicht, sagte Zenz gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein wurden im Jahr 2025 503 FSME-Fälle gemeldet, wie den Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zu entnehmen war. Im langjährigen Vergleich nahm die Anzahl gemeldeter Fälle zu. Das BAG registrierte für 2016 201, für 2019 244 und für 2022 381 Fälle. Die meisten Fällen werden in den Monaten Juni und Juli gemeldet.

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Kommentare

User #3504 (nicht angemeldet)

Der Artikel hebt die potenzielle Therapie gegen FSME hervor, geht aber nicht auf wichtige Details der Studie ein: Die Analyse war eine genetische GWAS mit ~1.600 Fällen, ausschliesslich in europäischen Populationen, und es gab keine unabhängige Replikation. Neben ABCG1 gibt es Hinweise auf andere Gene, die mit einem schweren Verlauf zusammenhängen könnten. Ausserdem stammen die funktionellen Experimente nur aus Zellkulturen, die tatsächliche Wirkung beim Menschen ist noch unklar. Insgesamt fehlen Kontext, Einschränkungen und Quantifizierung der klinischen Relevanz der genetischen Varianten – Informationen, die verfügbar wären, aber der Kürzung des Artikels zum Opfer fielen.

Minimaus

Findet besser such mal etwas gegen Borreliose. Und informiert Ärzte besser, viele geben 10-14 Tage 100 Doxycycline ist viel zu wenig. Es braucht 6 Wochen Doxycycline 200. und das reicht manchmal nicht mal dann 12 Wochen. Dazu besser Aufklären. Was alles geschädigt wird, wie Leber, Herz, Gelenke, Sehnen usw. Das wäre mal was. Dazu Versicherungen, die Zahlen nämlich nicht, wenn es über Jahre geht und auf einmal das Herz nicht mehr tut wegen Herzschwäche man kann über Jahre positiv sein und dich schlecht fühlen, inkl Herzschwäche durch Borreliose mit Fieber und Entzündungswerte dann kommt der Hammer USZ die dann behaupten das man 3-5 Mal falsch positiv sei. Dann ab zum Hausarzt die können Helfen mit 6-12 Wochen Doxycycline. Aber die Versicherungen zahlen nicht nein man glaubt der USZ und wenn man mit dem Herz wieder ganz gesund ist oder fast

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