Schlaf als Fundament für Gesundheit, Lebensqualität und Energie

Bartlome Health
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Bern,

Schlafexpertin Dr. Vera Knoblauch und Trainingswissenschaftler Alain Bartlome erklären, warum guter Schlaf die Basis für Gesundheit und Performance und ist.

Gesundheit
Dr. Vera Knoblauch - zVg

Das Wichtigste in Kürze

  • Schlaf ist neben Bewegung und Ernährung eine zentrale Säule der Gesundheit.
  • Chronisch schlechter Schlaf erhöht das Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen.
  • Schlafgesundheit umfasst Dauer, Qualität, Regelmässigkeit, Timing und subjektive Erholung.
  • Ab Mitte März liefert Schlafexperting Dr. Vera Knoblauch bei THL Schlaf-Strategien.

«Ich schlafe nur fünf bis sechs Stunden – ich komme damit klar.» «Schlaf kann ich nachholen.» «Training ist wichtiger als Schlaf.»

Sätze, die Sport-/Trainingswissenschaftler Alain Bartlome täglich hört. «Und alle drei sind nicht korrekt», sagt er klar. «Schlaf ist nicht optional. Er ist die Grundlage für alles – Gesundheit, Performance, Regeneration, Hormone, Immunsystem, Gehirn.»

«Kurzfristig scheint vieles zu funktionieren. Entscheidend ist jedoch, was über Monate und Jahre im Körper geschieht», fügt die Schlafexpertin Dr. Vera Knoblauch hinzu.

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Für Dr. Vera Knoblauch, die ihre Praxis in Bremgarten BE hat, entsteht guter Schlaf nicht durch Perfektion, sondern durch passende Rahmenbedingungen. - zVg

Warum Schlaf so wichtig ist

Schlaf ist nicht passiv. Vera Knoblauch erklärt:

«Schlaf ist kein passiver Zustand, sondern ein hochaktiver biologischer Prozess mit zentralen Funktionen für Gehirn und Körper. Während wir schlafen, werden im Gehirn Gedächtnisinhalte gefestigt, neuronale Verbindungen stabilisiert und Stoffwechselabfallprodukte abtransportiert. Gleichzeitig reguliert der Körper Immunprozesse und unterstützt Regeneration, Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-Gesundheit.»

Schlaf und Training

«Oftmals sage ich meinen Klienten: Wenn du die Wahl hast zwischen einer Stunde mehr Schlaf oder einer Stunde Training – wähle Schlaf», sagt der Trainingswissenschaftler Alain Bartlome. «Soll aber keineswegs bedeuten, dass das Training auf der Strecke bleiben darf zugunsten des Schlafs», fügt er lachend hinzu.

Studien zeigen: Athleten, die ihre Schlafdauer von sechs bis sieben auf acht bis neun Stunden erhöhen, verbessern ihre Performance um bis zu zehn Prozent. «Schlaf ist das billigste, effektivste Performance-Enhancement überhaupt – völlig legal», betont der Personal Trainer.

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Qualitativer Schlaf kann die sportliche Leistungsfähigkeit bis zehn Prozent erhöhen. - zVg

Wenn Schlaf dauerhaft zu kurz kommt

Eine regelmässig unzureichende Schlafdauer oder chronisch gestörter Schlaf ist mit einem erhöhten Risiko für verschiedene Erkrankungen und Beeinträchtigungen verbunden, darunter:

Schlaf ist damit nicht nur eine Frage des Wohlbefindens, sondern Teil langfristiger Gesundheitsentwicklung.

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Adipositas
  • Typ-zwei-Diabetes
  • Depression
  • kognitive Beeinträchtigungen
  • geschwächte Immunabwehr
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Chronisch gestörter Schlaf kann unter anderem Adipositas oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. - zVg

«Es lohnt sich, dem Schlaf die Priorität zu geben, die er verdient. Gelegentlich zu wenig Schlaf ist unproblematisch. Entscheidend ist, den Alltag langfristig so zu gestalten, dass das Zeitfenster für Schlaf nicht das ist, was nach Arbeit, Familie, Haushalt, Sport und Hobby am Ende noch übrigbleibt – denn sonst kommt er regelmässig zu kurz», erklärt Vera Knoblauch.

Fazit: Schlaf verdient Priorität

«Training ohne genügend qualitativen Schlaf ist wie Autofahren ohne genügend Benzin», fasst Alain Bartlome zusammen.

Mehr als nur Schlafdauer

«Es geht nicht nur um die Stunden», betont Dr. Vera Knoblauch. «Schlafqualität ist genauso wichtig.

Wenn du acht Stunden im Bett bist, aber dein Schlaf wegen Alkohol, Stress, Lärm oder Atempausen nur oberflächlich und ständig unterbrochen ist, ist die Qualität schlecht – und du erwachst trotz acht Stunden gerädert auf», erklärt die Schlafexpertin. Neben Schlafdauer und -qualität sind auch die Regelmässigkeit und das passende Timing entscheidend für die Schafgesundheit.

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Beim Schlaf geht es nicht nur um Quantität. Qualität ist genauso wichtig. - zVg

Warum sie den Begriff «Schlafoptimierung» kritisch sieht

Den Begriff Schlafoptimierung verwendet Vera Knoblauch nicht gerne. Er werde häufig mit technischen Gadgets, ausgefallenen Schlafroutinen oder permanentem Tracking verbunden. «Ich rate davon ab, Schlaf ständig zu überwachen oder einzelne Werte isoliert zu bewerten. Das kann kontraproduktiv sein und Leistungsdruck erzeugen. Schlaf lässt sich nicht erzwingen, und erst Recht nicht bestimmte Schlafphasen», sagt sie.

«Aber die Rahmenbedingungen lassen sich positiv beeinflussen.»

«Wenn wir uns wieder stärker an natürlichen Grundbedingungen für Schlaf orientieren, gewinnen wir in der Regel mehr, als wenn wir versuchen, den Schlaf technisch zu kontrollieren.» Ausserdem: Schlaf sei das Resultat von Millionen Jahren evolutionärer Anpassung, sprich Optimierung. «Wir müssen ihn nicht neu erfinden – sondern besser verstehen.»

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Die Expertin rät von dauerhaftem Schlafüberwachen mittels Gadgets ab. - zVg

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«Schlaf ist so wichtig, dass wir bei THL Dr. Vera Knoblauch als Expertin mit an Bord haben, was uns unglaublich freut», sagt Trainingswissenschaftler und Gründer von THL Alain Bartlome. «Dr. Vera Knoblauch liefert wissenschaftlich fundierte Strategien für besseren Schlaf und deckt viele Unwahrheiten auf. Was will man mehr?!»

Viele Menschen wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Bei THL bekommst du konkrete, umsetzbare Anleitungen – keine vagen Tipps, sondern klare Strategien, die funktionieren.

Symbolbild THL Logo
THL – Training and Health Lab. - zVg

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Über die Autoren

Dr. phil. Vera Knoblauch ist Neurobiologin und zertifizierte Somnologin. Sie führt eine Praxis für Schlafberatung in Bremgarten bei Bern und begleitet Erwachsene mit Schlafstörungen sowie Menschen, die ihre Schlafgesundheit nachhaltig verbessern möchten.

Nach ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit in der Schlafforschung liegt ihr Fokus heute auf der praxisnahen, evidenzbasierten Vermittlung von Schlafwissen. Neben der individuellen Beratung ist sie in Schulung, Weiterbildung und im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) tätig. Sie konzipiert und leitet Fachvorträge, Workshops und Programme für Unternehmen, Institutionen und Bildungssettings.

 

Alain Bartlome ist Inhaber der BARTLOME health GmbH, verfügt über einen Masterabschluss in Trainings-/Sportwissenschaften (mit Zusatzmodulen in Sporternährung), ist zertifizierter Strength & Conditioning Specialist (CSCS®, by NSCA USA), Konditionstrainer Swiss Olympic und diplomierter Ernährungsberater. Aktuell befindet sich zudem seine Forschungsarbeit über Hüft-Beweglichkeit und Sprintleistung im Spitzensport (Eishockey) im internationalen Publikationsprozess.

Als ehemaliger Profieishockeyspieler und Personal Trainer in Bern trainiert er mit seinem Team in seinem eigenen privaten Gym Profisportler und ambitionierte Freizeitsportler, führt Ernährungsberatungen durch und entwickelt evidenzbasierte Online-Trainingsprogramme

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