Papst Leo XIV. besucht im April erstmals Afrika
Papst Leo XIV. wird im April bei seiner ersten Reise auf den afrikanischen Kontinent Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea besuchen. Dies teilte der Vatikan mit.

Zuvor kommt das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken Ende März ins Fürstentum Monaco, den Kleinstaat zwischen Italien und Frankreich am Mittelmeer. Der 70-Jährige ist seit Mai vergangenen Jahres im Amt, als erster US-Amerikaner in zwei Jahrtausenden Geschichte der katholischen Kirche.
Die elftägige Afrika-Reise beginnt am 13. April in Algerien. Weitere Stationen sind Kamerun (15. bis 18.), Angola (18. bis 21.) sowie Äquatorialguinea (21. bis 23.). In Monaco wird sich der Pontifex am 28. März nur für einen Tag aufhalten. Im Lauf des Frühsommers folgt dann vom 6. bis 12. Juni eine Reise nach Spanien. Sowohl in Afrika, wo sich viele Menschen auf den Weg nach Europa machen, als auch in Spanien, wo viele Flüchtlingsboote landen, dürfte es um das Thema Migration gehen.
Über weitere Reisepläne gab der Vatikan keine Auskunft. Spekuliert wird, dass der Pontifex in der zweiten Jahreshälfte nach Südamerika kommen könnte. Aus seiner Zeit als Bischof in Peru hat Leo auch die peruanische Staatsbürgerschaft.
Ein Besuch in den USA steht nach früheren Angaben des Vatikans in diesem Jahr nicht auf dem Programm. Vergangenes Jahr war der Nachfolger von Papst Franziskus bereits in der Türkei und im Libanon. Die Reise war noch von seinem Vorgänger geplant worden.














