Papst Leo XIV. trauert um Opfer im Nahen Osten

Esada Kunic
Esada Kunic

Italien,

Papst Leo XIV. äusserte angesichts der jüngsten Bombardierungen im Nahen Osten sein tiefes Mitgefühl für die Opfer.

papst leo
Papst Leo XIV. leitet das Angelus-Gebet vom Fenster seines Büros mit Blick auf den Petersplatz in der Vatikanstadt, 8. März 2026. - keystone

Papst Leo XIV. drückt tiefe Trauer aus über die Opfer der jüngsten Bombenangriffe im Nahen Osten. Das teilte die Pressestelle des Heiligen Stuhls am Montagabend über ihren Telegram-Kanal mit.

Besonders gedenkt das Kirchenoberhaupt der vielen unschuldigen Opfer, darunter zahlreiche Kinder, berichtet «Vatican News».

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Der Papst erinnert auch an den libanesischen Priester Pierre El-Rahi, der bei einem israelischen Angriff getötet wurde, schreibt «orf.at».

Priester stirbt bei Hilfe für Verletzte

Der maronitische Priester Pierre El-Rahi kam am Montag bei einem Angriff im Libanon ums Leben. Er war Pfarrer in der südlibanesischen Gemeinde Qlaya, schreibt «Vatican News».

Wie der Franziskanerpater Toufic Bou Merhi gegenüber vatikanischen Medien schilderte, eilte El-Rahi einem verletzten Gemeindemitglied zu Hilfe. Bei einem ersten Bombenangriff auf ein Haus wurde eine Person verletzt.

Der Priester eilte zusammen mit Dutzenden jungen Menschen zur Unglücksstelle. In diesem Moment erfolgte ein weiterer Angriff auf dasselbe Gebäude.

Papst Leo XIV.: Sorge um Eskalation der Gewalt

Papst Leo XIV. verfolgt die Ereignisse im Nahen Osten mit grosser Sorge, heisst es in der vatikanischen Mitteilung. Er betet dafür, dass alle Feindseligkeiten schnellstmöglich enden, schreibt «Vatican News».

Papst Leo
Papst Leo XIV. hat angesichts der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran und dessen Gegenschlägen eine Rückkehr zur Diplomatie verlangt. - keystone

Wie das «Domradio» berichtet, hatte der Papst bereits am Sonntag beim Angelus-Gebet zum Ende der Gewaltspirale aufgerufen. Stabilität und Frieden liessen sich nicht durch Waffen erreichen, sondern nur durch verantwortungsvollen Dialog.

Das Kirchenoberhaupt warnte vor einer Tragödie von enormem Ausmass im Nahen Osten. Er forderte alle Beteiligten auf, die moralische Verantwortung zu übernehmen und die Spirale der Gewalt zu stoppen.

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Kommentare

User #6538 (nicht angemeldet)

Schon noch blöd, haben in den USA andere Christen mit Armageddon-Phantasien mehr Einfluss auf die Weltpolitik.

User #3491 (nicht angemeldet)

Andere sorgen sich um ihre Dubai-Ferien.

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