Elektronische ID: So funktioniert es in anderen Ländern

Ines Biedenkapp
Ines Biedenkapp

Belgien,

Immer mehr Länder setzen auf die elektronische ID. Sie ermöglicht der Bevölkerung einen digitalen Identitätsnachweis und vereinfacht viele Behördengänge.

e ID
Während in der Schweiz die elektronische ID erst diskutiert wird, ist sie in anderen Ländern bereits voll im Einsatz (Symbolbild). - keystone

Aktuell haben zahlreiche Staaten eine elektronische ID eingeführt. Dazu zählen unter anderem Australien, Dänemark, Finland oder Österreich, schreibt die «OECD».

Auch die Schweiz verfolgen einen Ansatz, setzt dabei aber auf ein reduziertes Modell: Hierbei soll die e-ID zur digitalen Identifikation dienen, aber keine Ausweise ersetzen, so «Swissinfo».

So funktioniert die elektronische Identität

Im Rahmen der neuen EU-Regelung verpflichten sich alle Mitgliedstaaten, bis Ende 2026 eine digitale Brieftasche bereitzustellen. Damit soll die e-ID grenzüberschreitend nutzbar werden, berichtet «Europäische Kommission».

Begrüsst du die Einführung eines digitalen Ausweises?

Das Prinzip der e-ID beruht meist auf einem elektronischen Personalausweis oder einer speziellen App. Mit dieser App oder Karte können Nutzer sich online bei Behörden, Dienstleistern oder Unternehmen ausweisen.

Per Smartphone authentifizieren

In Estland ist das beispielsweise bereits Standard: Bürger können sich per Smartphone authentifizieren, wie «Swissinfo» berichtet.

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Die europäische Union plant eine Einführung der e-ID bis zum Sommer 2026 (Symbolbild). - keystone

Im EU-Kontext speichert die digitale Brieftasche aber auch Gesundheitsdaten, Führerscheine und Zeugnisse. Die vollständige Kontrolle der Daten bleibt bei den Bürgern, versichert die Europäische Kommission laut ihrer Website.

Zukunft und Unterschiede nach Ländern

Die Weiterentwicklung der e-ID ist fest eingeplant. Beispielsweise können in Estland fast alle Behördenkontakte digital erfolgen.

In Deutschland soll das europäische Wallet für die e-ID Anfang 2027 eingeführt werden, so «Verimi». Experten sehen die Technik als Schlüssel zur Vereinfachung von Verwaltung und digitaler Sicherheit.

Trotzdem unterscheidet sich die Akzeptanz und Nutzung deutlich von Land zu Land, wie «Swissinfo» schreibt.

Kommentare

User #1385 (nicht angemeldet)

Verwendung von E-ID und Bargeldlosem Bezahlen darf zu keinem Gesetz werden und die Bürger müssen wählen können ob sie eine ID oder Pass vorlegen oder sich mit Mobile Phone App identifizieren möchten. Die Hinweise auf EU weite Einführung der E-ID ist unnötig, denn die CH-er Wähler haben den Kolonialvertrag noch nicht angenommen.

Ruoni

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