Auf der verzweifelten Suche nach Benzin in Grossbritannien wurde der frühere Brexit-Parteichef, Nigel Farage, angefahren. Jetzt beklagt er sich auf Twitter.
Nigel Farage
Nigel Farage, Vorsitzender der ehemaligen Brexit-Partei. Seine Partei heisst jetzt neu «Reform UK». - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Nigel Farage wettert auf Twitter gegen die Benzinknappheit in Grossbritannien.
  • Viel Sympathie erntet der ehemalige Brexit-Parteiführer dafür aber nicht.
  • Denn einige sehen die Benzinkrise als Folge des von ihm geforderten Austritts aus der EU.

In einem Tweet beklagt sich der ehemalige Brexit-Parteiführer Nigel Farage über die Benzinknappheit in Grossbritannien. Bei der Suche nach einem Ort zum Tanken sei er von einem Lieferwagen angefahren worden.

«Ich bin heute Morgen zu sieben Tankstellen gegangen, keine hatte Benzin», schreibt der Ex-Politiker. Er schiesst weiter gegen die Regierung und deren Behauptung, die Benzinkrise sei am Abklingen.

«Dann wurde ich von einem Lieferwagen angefahren, während ich an einem Kreisel stand. Toller Start in den Tag!», meint er weiter.

Viel Sympathie erntet der Fernsehmoderator dafür aber nicht. Viele sehen im Brexit den Hauptauslöser für die Krise, entgegen der Darstellung von Premierminister Boris Johnson.

«Willkommen zu Brexit, Nigel! Bist du jetzt zufrieden?», meint etwa ein Twitter-Nutzer. Ein anderer schreibt: «Ist das nicht das Brexit, für das du gestimmt hast?»

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