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An der Adria: «Mini-Tsunami» verwüstet italienische Badeorte

Simon Binz
Simon Binz

Italien,

Ein Sturm hat die italienische Adria-Küste ins Chaos gestürzt: meterhohe Wellen, überspülte Strände und ein «Mini-Tsunami» sorgten für Verwüstung.

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Dieses Video zeigt, wie die Wellen über den Strand von Rimini schwappen. - X@ClimateRe50366

Das Wichtigste in Kürze

  • Vier Meter hohe Wellen drangen an der italienischen Adria-Küste tief ins Landesinnere ein.
  • In Cesenatico sprach der Bürgermeister von einem «Rekordsturm».
  • Es gibt hunderte Einsätze wegen Überschwemmungen, Erdrutschen und Schlammlawinen.

An der italienischen Adria hat die Natur am Sonntag ihre ganze Wucht entfesselt. Wo Feriengänger normalerweise unter Sonnenschirmen liegen, schwappten plötzlich meterhohe Wellen über den Sand hinweg.

Die Wassermassen verwandelten Strände, Promenaden und ganze Küstenabschnitte in ein Trümmerfeld.

Warst du schon einmal an der Adria-Küste?

Besonders eindrücklich war ein Phänomen, das italienische Medien als «Mini-Tsunami» beschrieben: Das Meerwasser schob sich mit solcher Gewalt landeinwärts. In Orten wie Cesenatico, Rimini und Cervia wurden deshalb sogar Strassen überflutet.

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Dieses Video wurde in Valverde di Cesenatico aufgenommen. Die Strassen sind wegen Überschwemmungen voll mit Wasser. - X@Italia24HLive

Begleitet wurde die Sturmflut in der Region Adria von Windböen mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Der Meeresspiegel lag zeitweise 1,24 Meter über dem Normalwert.

Warnung vor dem Besuch der Uferpromenaden

Laut italienischen Nachrichtenportalen türmten sich die Wellen bis zu vier Meter hoch auf. Sie rissen Schlamm, Bäume und Geröll mit sich. «Es ist ein Rekordsturm, der grosse Schäden verursacht hat», sagte der Bürgermeister von Cesenatico. Er warnte eindringlich, die Uferpromenade nur im Notfall zu betreten.

Die Einsatzkräfte standen unter Dauerstress. Innerhalb weniger Stunden mussten Feuerwehr und Rettungsdienste Hunderte Male ausrücken: Zu Überschwemmungen, Baumstürzen, Schlammlawinen und kleineren Erdrutschen.

Auch aus Rimini und Cervia kamen dramatische Berichte: Dort stiegen die Fluten schneller als erwartet, Strassen wurden gesperrt. Die Behörden mahnten Anwohner zu Vorsicht wegen möglicher Stromausfälle und weiterer Schäden.

Kommentare

User #1785 (nicht angemeldet)

Alles Angstmacherei von den Leitmedien, statt diverenziert zu berichten wird wieder einen auf Klima wahn gemacht .

User #3502 (nicht angemeldet)

Rimini ist eh zu teuer..

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