Der russische Geheimdienst hat während dem Ukraine-Krieg einen russischen Staatsbürger wegen des Verdachts der Spionage für die Ukraine verhaftet.
Russland Ukraine-Krieg
Ein Gebäude des russischen Geheimdienstes FSB. Im Ukraine-Krieg spielt dieser eine bedeutende Rolle. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der russische Geheimdienst hat einen Russen wegen Spionage für die Ukraine verhaftet.
  • Der Direktor eines Flugunternehmens soll Pläne für Kampfflugzeugteile weitergegeben haben.
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Ein Russe soll während dem Ukraine-Krieg dem Gegner geholfen haben. Das behauptet der russische Geheimdienst FSB, der den Staatsbürger verhaftet hat. Ihm wird demnach Spionage für die Ukraine vorgeworfen.

Der Mann habe «Informationen zum Nachteil der Sicherheit der Russischen Föderation weitergegeben», hiess es am Dienstag. Laut dem FSB wurde ein Verfahren wegen «Hochverrats» eingeleitet.

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Bei dem vermeintlichen Spion handelt es sich um einen Mann, der in leitender Position bei einem Flugzeug-Konzern arbeitete. Er soll in der Region Moskau wohnhaft gewesen sein. Der FSB berichtete, der Mann habe Zugang zu als streng geheim eingestuften Dokumenten gehab und diese an einen Ukrainer weitergegeben.

Bei dem vermeintlichen Spion handelt es sich demnach um den früheren technischen Direktor des Luftfahrtunternehmens. Mit einem Mobiltelefon soll er Teile von Plänen für Kampfflugzeuge fotografiert haben. Diese habe er wiederum an einen ukrainischen Mitarbeiter einer Flugzeugfabrik in Odessa geschickt, so die Vorwürfe.

Die russischen Behörden haben seit Beginn vom Ukraine-Krieg ihr strafrechtliches Vorgehen noch einmal deutlich verschärft.

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