Russland droht Kiew mit systematischen Angriffen
Nach einem der schwersten Angriffe auf Kiew droht Russland mit weiteren systematischen Schlägen. Die EU lässt sich davon nicht einschüchtern.

Russland hat die Ukraine mit einem der schwersten Luftangriffe seit Kriegsbeginn überzogen. Wie das «ZDFheute» berichtet, feuerte Moskau dabei Hunderte Drohnen und Raketen auf Kiew und andere Landesteile ab.
Dabei setzte Russland erstmals die gefürchtete Mittelstreckenrakete Oreschnik nahe der Hauptstadt ein. Wie das «ZDFheute» weiter berichtet, schlug die Waffe in der Grossstadt Bila Zerkwa im Kiewer Gebiet ein.
Die Oreschnik kann sowohl konventionelle als auch atomare Sprengköpfe tragen. Die Rakete erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 12'000 Kilometern pro Stunde und eine Reichweite von bis zu 5000 Kilometern.
Russland droht mit systematischen Schlägen
Selenskyj bezeichnete den Einsatz der Rakete als unverantwortlich und forderte internationale Konsequenzen. «Das ist wirklich unverantwortlich. Es ist wichtig, dass dies für Russland nicht ohne Folgen bleibt», zitiert ihn «T-Online».
Nach dem Grossangriff drohte Moskau mit weiteren systematischen Schlägen auf militärische und politische Entscheidungszentren in Kiew, berichtet «BR24». Das russische Aussenministerium forderte zugleich ausländische Staatsbürger und Diplomatinnen sowie Diplomaten auf, die Stadt unverzüglich zu verlassen.
Die EU wies diese Forderung entschieden zurück und bestellte den russischen Geschäftsträger in Brüssel ein, wie «T-Online» berichtet. Das deutsche Auswärtige Amt bestellte auch den russischen Botschafter ein und liess verlauten, man lasse sich von Drohungen nicht einschüchtern.
ARD-Studio und Deutsche Welle beschädigt
Bei den Angriffen wurden laut «T-Online» auch das ARD-Studio sowie das Büro der Deutschen Welle in Kiew massiv beschädigt. Der Kiewer Militärverwaltungschef Tymur Tkatschenko sprach vom grössten russischen Angriff seit Beginn der grossangelegten Invasion.

Unterdessen überzog Russland auch das ukrainische Hinterland mit Angriffen. Wie das «BR24» berichtet, wurden dabei erneut Zivilisten zu Opfern der Attacken.
US-Aussenminister Marco Rubio erklärte laut dem «Stern» nach den Angriffen, sein Land wolle weiter im Ukraine-Krieg vermitteln. Rubio erklärte, jeder dieser massiven Angriffe sei eine mahnende Erinnerung daran, wie schrecklich dieser Krieg sei.
















