Trumps Anwalt will Wahlniederlage des Ex-Präsidenten nicht bestätigen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    Seit einigen Wochen ist Donald Trump nicht mehr der Präsident der USA. Im laufenden Amtsenthebungsverfahren bestätigt sein Anwalt die Wahlniederlage aber nicht.

    Donald Trump.
    Ex-US-Präsident Donald Trump. - dpa

    Im Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump hat sich dessen Anwalt auf Nachfrage geweigert, die Wahlniederlage des früheren US-Präsidenten einzuräumen. Die Frage sei für das Verfahren «irrelevant», sagte Verteidiger Michael van der Veen am Freitag.

    Für das Amtsenthebungsverfahren gehe es nur um die Anklage wegen Anstiftung zum Aufruhr, sagte der Anwalt. Trump hat seine Niederlage bei der Wahl vom 3. November bislang nicht eingeräumt.

    Trump soll sich «für friedliche Proteste» eingesetzt haben

    Der demokratische Senator Bernie Sanders fragte, ob die Verteidiger der Meinung seien, dass Trump die Wahl gewonnen habe. «Meine Einschätzung ist in diesem Verfahren irrelevant», sagte van der Veen.

    Sanders
    Senator Bernie Sanders. - Keystone

    Dann fügte er hinzu: «Meiner Einschätzung nach ist es irrelevant für die Frage, mit der sich diese Institution befasst.» Einzig relevant sei die Frage, ob Trumps Äusserungen so anstachelnd gewesen seien, dass die zu Gewalt und Krawallen geführt hätten, sagte er. Die Antwort sei nein, Trump habe sich für friedliche Proteste eingesetzt.

    Amtsenthebungsverfahren nach Kapitol-Sturm

    Das Repräsentantenhaus hatte gegen Trump ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet, weil seine Anhänger das Kapitol erstürmt hatten. Trump hatte seine Anhänger am 6. Januar damit aufgewiegelt, dass ihm der Wahlsieg gestohlen worden sei.

    Er sagte unter anderem: «Wenn Ihr nicht wie der Teufel kämpft, werdet Ihr kein Land mehr haben.» Bei den Krawallen kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist.

    kapitol
    Trump-Anhänger im Kapitol. - AFP

    Die Demokraten wollen Trump daher verurteilt sehen und hoffen, ihn künftig für politische Ämter auf Bundesebene zu sperren. Der Senat dürfte noch am Wochenende über das sogenannte Impeachment Trumps entscheiden. Bisher sieht es nach einem Freispruch für Trump aus. Für eine Verurteilung müssten sich den 50 Demokraten im Senat 17 Republikaner anschliessen, was nicht absehbar ist.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Derzeit läuft ein zweites Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump.
    • Darin hat sich sein Anwalt geweigert, die Wahlniederlage Trumps zu bestätigen.
    • Die Frage sei für das Verfahren «irrelevant», sagte Verteidiger Michael van der Veen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Soiltec
    75 Interaktionen
    Trockenheit
    Zürich
    28 Interaktionen
    Laut Ranking

    MEHR IN NEWS

    trump fox news
    Medienboykott
    Planet Labs Berlin
    2 Interaktionen
    Deutschland
    Rekordgewinn
    Fürs Jahr 2027

    MEHR DONALD TRUMP

    a
    331 Interaktionen
    «Feuerwehr trug mich»
    Donald Trump Natalie Harp
    39 Interaktionen
    Zu Weihnachten
    a
    132 Interaktionen
    Toupet?
    Donald Trump milliarden
    13 Interaktionen
    Partnerschaft

    MEHR AUS USA

    Presley Gerber Cindy Crawford
    «Am Boden zerstört»
    Hayden Panettiere starb im Alter von bloss 36 Jahren. (Archivbild)
    Gedenkfeier
    trump
    1 Interaktionen
    New York
    sdf
    26 Interaktionen
    Lädt CNN ein