WM 2026 – Akanji: «Dann geht es im nächsten Turnier weiter...»
Die Spieler der Schweizer Nati hadern mit dem Out an der WM 2026 – Argentinien schien bezwingbar. Bei Manuel Akanji geht der Blick schon wieder nach vorne.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz verliert im Viertelfinal der WM 2026 knapp gegen Weltmeister Argentinien.
- «Es war geil, gegen Messi zu spielen», freut sich Miro Muheim.
- Gleichzeitig hadert er – genauso wie Nico Elvedi und Manuel Akanji – mit dem Spielverlauf.
Die Enttäuschung ist den Schweizern ins Gesicht geschrieben: Wie schon an den letzten beiden Europameisterschaften fehlt an der WM 2026 ganz wenig zum ersten Halbfinaleinzug. Gegen Argentinien fällt die Entscheidung in der Verlängerung.
«So kurz vor dem Penaltyschiessen noch zu verlieren, ist natürlich bitter», hadert Miro Muheim. Er glaubt, dass die Nati ohne den Platzverweis gegen Embolo gute Siegchancen gehabt hätte.
Muheim: «Unglaublich, durfte ich das erleben»
Muheim: «Ich weiss nicht, wie oft es schon passiert ist, dass jemand für eine Schwalbe im Mittelfeld vom Platz fliegt. Da ist schon ein fader Beigeschmack.»

So endet die erste WM des HSV-Verteidigers im Viertelfinal. Der 28-Jährige nimmt aber auch Erinnerungen mit: «Natürlich ist es geil gewesen, gegen Lionel Messi zu spielen. Unglaublich, durfte ich das erleben.»
Elvedi: «Heute wahrscheinlich unser bestes Spiel gemacht»
Elvedi findet: «Wir hatten nicht nur Messi, sondern die ganze Mannschaft gut im Griff. Wir haben sehr wenige Torchancen zugelassen.» Bis zum Platzverweis sei die Nati besser im Spiel gewesen.

«Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen, wenn wir die Rote Karte nicht bekommen.» Auf die WM 2026 kann das ganze Team stolz sein, findet der 29-Jährige. «Heute haben wir wahrscheinlich sogar unser bestes Spiel gemacht – das ist schon sehr schmerzhaft.»
Akanji: «Der Welt gezeigt, was wir können»
Manuel Akanji findet: «Das Momentum war auf unserer Seite, das Stadion wurde ruhig. Wir waren die klar bessere Mannschaft – dann kommt diese rote Karte.» Der mutige Auftritt gegen den amtierenden Weltmeister mache ihn aber sehr stolz aufs ganze Team.

«Wir haben der Welt gezeigt, was wir können – schade, hat es trotzdem nicht gereicht. Hoffentlich können wir diese Leistungen jetzt weiterziehen – dann geht es im nächsten Turnier vielleicht noch weiter.»
Bis dahin braucht der 30-jährige Verteidiger aber noch etwas Geduld. Im Juni 2028 findet die Europameisterschaft in Grossbritannien und Irland statt. Die nächste WM wird in vier Jahren in Marokko, Portugal, Spanien, Argentinien, Paraguay und Uruguay gespielt.
















