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    Trump-Beraterin: Weit von Klarheit über Corona-Ursprung entfernt

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die Ärztin und Trump-Beraterin Deborah Birx glaubt, man sei in der Debatte um den genauen Ursprung des Coronavirus in weiter Ferne.

    Coronavirus - USA
    Donald Trump, Präsident der USA, spricht im Weissen Haus über das Coronavirus. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut Deborah Brix sei lediglich klar, dass das neuartige Coronavirus aus China stamme.
    • Woher genau, sei gemäss der Trump-Beraterin jedoch unklar.

    In der Debatte um den genauen Ursprung des Coronavirus sieht die Beraterin von US-Präsident Donald Trump, die Ärztin Deborah Birx, abschliessende Klarheit in weiter Ferne. «Jedes Mal, wenn wir ein neues Virus haben, ist es wichtig, seinen Ursprung herauszufinden, und ich denke, wir sind noch weit davon entfernt, ihn herauszufinden», sagte Birx am Sonntag dem TV-Sender CBS.

    Man wisse lediglich, dass das neuartige Virus aus China stamme – woher genau, sei unklar. «Ich habe keinen Beweis dafür, dass es ein Unfall in einem Labor war», sagte Birx. Derzeit sei allgemeiner Konsens, dass sich das Virus von einem Tier auf den Menschen übertragen habe.

    Die Corona-Pandemie hat in der zentralchinesischen Stadt Wuhan begonnen. Experten gehen davon aus, dass es von Fledermäusen stammt und direkt oder über ein anderes Tier als Wirt auf den Menschen übergesprungen sein könnte.

    Trump macht China verantwortlich

    In den USA gibt es Berichte unter Berufung auf amerikanische Geheimdiensterkenntnisse, wonach das Virus aus einem Forschungslabor in China stammen könnte. Demnach soll das Virus im Institut für Virologie in Wuhan versehentlich von einem Mitarbeiter in die Stadt gebracht worden sein, was der Leiter des Instituts bereits zurückwies.

    Coronavirus - USA
    Donald Trump, Präsident der USA, spricht im Weissen Haus. - dpa

    Trump hatte China am Samstag für die weltweite Verbreitung verantwortlich gemacht und Konsequenzen angedroht. Dabei sei entscheidend, ob ein Fehler gemacht worden sei, der ausser Kontrolle geriet, oder eine Absicht dahinterstand, sagte Trump.

    In den USA wurden laut Johns-Hopkins-Universität bereits mehr als 737'000 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Fast 40'000 Menschen starben nach einer Infektion. Trump hatte am Samstagabend bei seiner täglichen Pressekonferenz gesagt: «Auf einer Pro-Kopf-Basis ist unsere Sterblichkeitsrate weit niedriger als die anderer Nationen in Westeuropa, mit Ausnahme möglicherweise Deutschlands.»

    Als Beispiele nannte er Grossbritannien, die Schweiz, Belgien, die Niederlande, Italien und Frankreich. Birx präsentierte eine Grafik, wonach die Sterblichkeitsrate in den USA bei 11,24 Toten gerechnet auf 100 000 Einwohner liegt. In Deutschland ist dieser Wert demnach bei 5,25, in den Niederlanden bei 20,14, in Belgien bei 45,2.

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