G20-Gipfel

    Lawrow: Keine Entspannung zwischen Moskau und Washington

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    USA,

    Laut Sergej Lawrow gibt es keine Entspannung zwischen Moskau und Washington. Man solle sich da keine Illusionen machen.

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    Sergej Lawrow beim Treffen der G20-Aussenminister. - keystsone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sergej Lawrow kritisiert, dass die USA die Sanktionen von Biden fortführen.
    • Es gebe keine wirklichen Fortschritte in der Beziehung zwischen Washington und Moskau.

    In den Beziehungen zwischen Russland und den USA gibt es nach den Worten des russischen Aussenministers Sergej Lawrow bisher keine Entspannung.

    «In der Praxis sind bislang keine wirklichen Fortschritte in den Beziehungen zu den USA zu erkennen. Man sollte sich keine Illusionen hinsichtlich des Diesel-Deals machen», sagte Lawrow am Rande des G20-Aussenministertreffens in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia.

    lawrow trump
    Sergej Lawrow bei einem Treffen mit Donald Trump in dessen erster Amtszeit. - keystone

    «Die grundlegenden Fragen werden nicht gelöst, die Sanktionen dauern an, alle Sanktionen (des ehemaligen US-Präsidenten Joe) Bidens werden von der derzeitigen Regierung fortgeführt, und es werden zusätzliche Sanktionen gegen (die Ölgiganten) Lukoil und Rosneft verhängt», sagte er.

    Mit Blick auf die bevorstehenden Dreiergespräche der Ukraine, der USA und Russlands in den kommenden Tagen sagte Lawrow, die Positionen seien klar.

    Lawrow: Europäer versuchen, sich einzumischen

    Nach jüngsten Andeutungen aus dem Kreml wollten sich die Delegationen Mitte November in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, zu einer Fortsetzung ihrer seit Monaten unterbrochenen Unterredungen über eine mögliche Friedenslösung treffen. Lawrow kritisierte dabei die Haltung der Europäer. «Sie versuchen, sich in den Friedensverhandlungsprozess in der Ukraine einzumischen», sagte er.

    Gleichzeitig übte Lawrow scharfe Kritik an seinem deutschen Kollegen Johann Wadephul (CDU), dem er «Familienfoto-Diplomatie» vorwarf. «Dieser Herr Wadephul, der vor einem Monat um ein Treffen mit mir in New York gebeten hatte, hat gestern oder heute Vormittag eine Art Erklärung abgegeben, dass er Lawrow alles sagen werde, was den aggressiven Krieg betrifft, und sich niemals fotografieren lassen werde», behauptete der russische Aussenminister.

    G-20-Familienfoto fiel aus

    «Das nenne ich Familienfoto-Diplomatie. Wenn es für sie vor allem darauf ankommt, wie sie auf einem Familienfoto aussehen und wer neben ihnen steht, dann sagt das schon alles.»

    Die Aussenminister der G20-Runde der grossen Industrie- und Schwellenländer haben bei ihrem Treffen in den USA ein deutliches Signal an Moskau gesetzt. Das sonst oft übliche «Familienfoto» der Teilnehmer fiel bei den Beratungen in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia aus. Wadephul hatte schon kurz vor Beginn gesagt: «Es wird in jedem Fall kein Familienfoto geben, auf dem unsere europäischen Partner gemeinsam mit Herrn Lawrow sind.»

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    Kommentare

    User #2908 (nicht angemeldet)

    Putin merkt dass seine Marionette im Weissen Haus angezählt ist.

    User #3747 (nicht angemeldet)

    Bald kippt die politische Landschaft in den USA

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