Donald Trump wird bei Ballsaal-Plänen ausgebremst
Beim Weissen Haus entsteht ein riesiger Ballsaal. Doch der US-Senat will dem Projekt von Donald Trump nun Gelder streichen.

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Trumps Projekt eines neuen Ballsaals steht schon länger in Kritik.
- Nun will der US-Senat Gelder dafür streichen.
- Die Republikaner rechtfertigen die Ausgaben mit Sicherheitsbedenken.
Donald Trump will einen neuen Ballsaal ans Weisse Haus bauen. Rund 400 Millionen Dollar kostet das Riesenprojekt. Fertiggestellt werden soll der Ballsaal laut Trumps Plänen im September 2028.
Doch nun gerät es politisch unter Druck.
Die Demokraten kritisieren das Projekt scharf. Sie werfen Trump vor, in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten ein teures Vorhaben voranzutreiben.
Projekt von Donald Trump unter Druck
Und nun ist eine staatliche finanzielle Unterstützung des geplanten neuen Ballsaals im Senat auf Widerstand gestossen.
Ein entsprechender Entwurf für ein Haushaltsgesetz sei aus Zuständigkeitsgründen nicht regelgerecht. Das sagte die für Verfahrensregeln des Senats zuständige Beamtin Elizabeth MacDonough.
Er müsse überarbeitet werden. Die Republikaner kündigten an, das machen zu wollen.
Trump hatte ursprünglich erklärt, das Projekt solle durch private Spenden finanziert werden. Republikanische Senatoren wollten zusätzlich eine Milliarde Dollar für den Secret Service bereitstellen.
Ein Teil davon sollte auch für die Sicherheit rund um den Ballsaal genutzt werden.
Die Republikaner rechtfertigen die Ausgaben mit Sicherheitsbedenken. Sie verweisen auf den Vorfall vom April. Damals versuchte ein bewaffneter Mann, eine Gala in Washington zu stürmen, an der Trump teilnahm.
Klage einer Denkmalschutzorganisation nicht gutgeheissen
Das Projekt steht schon länger in Kritik. Bereits im vergangenen Jahr liess Trump für den Bau den Ostflügel des Weissen Hauses abreissen.
Das Gebäude stammte aus dem Jahr 1902 und stand unter Denkmalschutz.
Eine Denkmalschutzorganisation klagte dagegen. Sie argumentierte: Weder Donald Trump noch der National Park Service hätten das Recht gehabt, das historische Gebäude ohne Zustimmung des Kongresses abzureissen.
Ein US-Berufungsgericht erlaubte im April jedoch die Fortsetzung der Bauarbeiten.





















