Trump Phone kommt auf Markt – mit neun Monaten Verspätung

    Elena Hatebur
    Elena Hatebur

    USA,

    Mit neun Monaten Verspätung soll das «T1 Phone» endlich ausgeliefert werden. Von einem Gerät «Made in America» kann mittlerweile aber kaum mehr die Rede sein.

    Trump Phone
    Das «T1 Phone» soll nun mit neun Monaten Verzögerung endlich ausgeliefert werden. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das «Trump Phone» soll mit neun Monaten Verspätung endlich ausgeliefert werden.
    • Experten hatten zuvor daran gezweifelt, dass das Gerät tatsächlich «Made in America» ist.
    • Der Hersteller hatte immer wieder Hinweise und konkrete Daten von der Webseite entfernt.

    Goldfarben, patriotisch inszeniert und gross angekündigt: Mit dem «Trump Phone» wollte US-Präsident Donald Trump zeigen, wie so ein Smartphone «Made in America» aussehen soll.

    Doch nicht nur die monatelange Verspätung sorgt nun für Diskussionen, sondern erneut auch die Herkunft des Geräts. Denn vom gross angekündigten US-Produkt ist offenbar nicht mehr viel übrig geblieben.

    Würdest du dir das «Trump Phone» kaufen?

    Wie «USA Today» berichtet, soll das sogenannte «T1 Phone» nach über neun Monaten Verzögerung nun zwar endlich ausgeliefert werden.

    Doch die ursprüngliche Werbebotschaft wurde still und leise abgeschwächt. Statt «Made in America» ist inzwischen nur noch von einem Gerät die Rede, das «unter Berücksichtigung amerikanischer Werte entwickelt» wurde.

    «Trump Mobile» löschte Hinweise von Webseite

    Als Donald Trump Jr. und Eric Trump das Telefon vergangenen Sommer präsentierten, klang es wie eine Kampfansage an China. Ein goldfarbenes Smartphone aus amerikanischer Produktion – ohne chinesische Lieferketten.

    Dazu ein Mobilfunkvertrag für 47,45 Dollar im Monat. Eine offensichtliche Anspielung auf Donald Trump als 45. und 47. Präsident der USA.

    Bei Branchenexperten kamen früh Zweifel auf, dass ein Smartphone dieser Art überhaupt vollständig in den USA produziert werden könne. Die notwendige Infrastruktur fehle, viele Komponenten stammten traditionell aus Asien, insbesondere aus China.

    Inzwischen scheint selbst der Anbieter «Trump Mobile» von diesem Anspruch abgerückt zu sein.

    Auf der Webseite verschwanden schrittweise Hinweise auf die vollständige US-Produktion. Stattdessen ist nun davon die Rede, die ersten Geräte würden in den USA «zusammengebaut».

    Auslieferung ist nicht zugesichert

    Auch die Lieferfrist sorgt bei den Käufern inzwischen für Frust. Denn bei der Vorbestellung des «Trump Phones» mussten Interessenten bereits rund 100 Dollar anzahlen.

    Ursprünglich hätte das Smartphone bereits im Sommer 2025 ausgeliefert werden sollen. Danach wurde der Termin mehrfach verschoben. Zeitweise verschwand das konkrete Veröffentlichungsdatum sogar komplett von der Webseite.

    Besonders heikel: In den Geschäftsbedingungen wurde später ergänzt, dass diese Zahlung keine Garantie auf ein tatsächliches Gerät darstellt. Selbst eine Auslieferung ist damit nicht zugesichert.

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    Kommentare

    User #2167 (nicht angemeldet)

    Das Dönertier ist der König der Tiere 🥸

    User #1359 (nicht angemeldet)

    Brauchen wir dies? Ohne Dianetik wird auch hier nichts gehen! Die haben ja alle Rechte an den APPs!

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