Donald Trump will Kraftstoffsteuer aussetzen
Donald Trump will die Kraftstoffsteuer vorübergehend stoppen. Hintergrund sind deutlich gestiegene Benzinpreise nach Beginn des Iran-Kriegs.

US-Präsident Donald Trump will die US-Kraftstoffsteuer bis auf Weiteres aussetzen. Grund sind gestiegene Preise infolge des Iran-Kriegs, wie «n-tv» berichtet.
Trump äusserte sich bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus dazu. Die Steuer solle «so lange, wie es angebracht ist» nicht erhoben werden, sagte er.

Der Durchschnittspreis für Benzin liegt nun bei 4,52 US-Dollar pro Gallone. Das sind rund 1,20 Euro (1,1 Franken) pro Liter, teilt der Automobilverband AAA laut «n-tv» am Montag mit.
Iran-Krieg treibt Spritpreise in den USA
Seit Beginn des Iran-Kriegs stiegen die Benzinpreise in den USA laut «AP»-Bericht um rund 50 Prozent. Der «Spiegel» berichtet unter Berufung auf «AP» von einem Anstieg um 31 Cent pro Gallone innerhalb einer Woche.
Experten sehen den Konflikt als wichtigen Treiber steigender Energiepreise, jedoch nicht als alleinigen Auslöser. Ölpreise gelten als wichtiger Indikator für Inflation, wie «Tagesschau» erläutert.

Die Bundessteuer auf Benzin beträgt umgerechnet 0,17 Franken pro Gallone. Bei Diesel sind es 0,23 Franken pro Gallone, wie die U.S. Energy Information Administration angibt.
Donald Trump drängt auf Aussetzung der Kraftstoffsteuer
Eine Aussetzung der Bundessteuer erfordert die Zustimmung des US-Kongresses. Republikaner im Kongress unterstützen entsprechende Vorschläge vor den Midterms 2026, berichtet «CBS News».
Trump bezeichnete die Steuer als «kleinen Prozentsatz, aber immer noch Geld». Er erwartet nach Kriegsende stark sinkende Öl- und Gaspreise und sprach laut «ABC News» von einem «Fall wie ein Stein».
Eine Aussetzung der Bundessteuer würde den US-Bund wöchentlich rund 500 Millionen Dollar kosten. Diese Schätzung ergibt sich aus den Einnahmen der Kraftstoffsteuer, wie «CBS News» schreibt.
















