Donald Trump: So reagieren US-Politiker auf seine Schimpf-Tiraden

Simon Huber
Simon Huber

Iran,

Mit einer vulgären Drohung gegen den Iran sorgt Donald Trump für Empörung in den USA. Mehrere Politiker stellen offen seine geistige Verfassung infrage.

donald trump
Auf Truth Social drohte Donald Trump, dass der Iran «in der Hölle leben» werde, wenn die Strasse von Hormus nicht geöffnet werde. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Trump forderte den Iran vulgär auf, die Strasse von Hormus zu öffnen.
  • US-Politiker sprechen über ihn als «wahnsinnig» oder «geistig unausgeglichen».
  • Der Streit steht im Zusammenhang mit der blockierten Ölroute und dem Iran-Krieg.

US-Präsident Donald Trump hat mit einer vulgären Drohung gegen den Iran scharfe Kritik ausgelöst. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, Teheran solle «die verdammte Strasse öffnen». Sonst werde das Land «in der Hölle leben».

Glaubst du, Trump hat eine Strategie im Iran?

Die Meerenge zählt zu den wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas weltweit. Sie ist seit Beginn des Kriegs zwischen den USA, Israel und dem Iran weitgehend blockiert.

Mehrere US-Politiker reagierten alarmiert auf Trumps Wortwahl. Der demokratische Senator Bernie Sanders bezeichnete die Aussagen laut dem «Guardian» als «gefährlich und geistig unausgeglichen».

Senatsführer Chuck Schumer sprach von den «Ausfällen eines entfesselten Verrückten».

Sogar Ex-Verbündete kritisiert Donald Trump

Auch die frühere Trump-Verbündete Marjorie Taylor Greene kritisierte den Präsidenten scharf. Sie schreibt, Trump sei «verrückt geworden». Zudem verletze er mit seiner Politik das Versprechen, Amerika aus neuen Kriegen herauszuhalten.

donald trump
Marjorie Taylor Greene war früher eine Verbündete von Donald Trump. - keystone

Der Konflikt dreht sich um die Strasse von Hormus im Persischen Golf. Durch die Passage wird normalerweise etwa ein Viertel des weltweiten Ölhandels transportiert. Die Blockade hat die Energiepreise weltweit stark steigen lassen.

Trotz militärischer Angriffe der USA und Israels ist Iran weiterhin in der Lage, den Schiffsverkehr in der Region zu beeinflussen. Kritiker im US-Kongress warnen deshalb, der Krieg entwickle sich strategisch zu einem Fehlschlag.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #2073 (nicht angemeldet)

Der geistig mit Abstand unausgeglichenste User, dessen Meinung aber nur seine vielen Emojis teilen, schreibt hier ständig über Trump: "... denn selig sind die Friedensstifter". Da hauts dich glatt um.

User #2468 (nicht angemeldet)

Trump hatte für sich eine Strategie. Er als der Mächtigste Mann befiehlt und alle machen was er will. Was bei ihm nicht vorkommt, dass es andere gibt, die es anderst sehen und ihm die Stirn bieten. Darum diese Äusserungen, die eigentlich Verzweiflung ausdrücken. Nur ist das Schlimme, dass das nicht auf einem Schlachtbrett stattfindet, auf dem man Fuguren hin und her schieben kann, sondern Realität.

Weiterlesen

sdf
731 Interaktionen
Trumps 15-Punkte-Plan
alcatraz
11 Interaktionen
152 Mio. Dollar
a
196 Interaktionen
US-Nato-Austritt

MEHR IN NEWS

sdf
Auf «Bewährung»
Kreuzlingen TG
Einbrecher
1 Interaktionen
Kreuzlingen TG

MEHR DONALD TRUMP

Donald Trump
386 Interaktionen
Trump nervös
Donald Trump
291 Interaktionen
Basis bröckelt
Donald Trump
25 Interaktionen
Per Dekret
Donald Trump Ballsaal
46 Interaktionen
400 Mio. Dollar

MEHR AUS IRAN

Teheran
sdf
Gemäss Iran
Trump
731 Interaktionen
Ohne Deal
7 Interaktionen
Teheran