Iran-Krieg: Iran nennt Bedingungen für Hormus-Öffnung
Der Krieg zwischen dem Iran und den USA, Israel sowie den Golfstaaten dauert an. Wie und wann Donald Trump den Krieg zu beenden gedenkt, ist unklar.

Das Wichtigste in Kürze
- Die USA und Israel greifen weiterhin Ziele im Iran an.
- Teheran hält derweil die Strasse von Hormus geschlossen, die Ölpreise steigen.
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Die USA und Israel greifen weiter Ziele im Iran an. Das Land reagiert mit Gegenschlägen, auch auf die Golfstaaten und der Sperrung der Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen und grossen Unsicherheiten geführt.
Am Sonntag hat Donald Trump erneut der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis um 2 Uhr am Mittwochmorgen (Schweizer Zeit) nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Strasse von Hormus zwar zum dritten Mal zu verschieben. Doch die Drohungen werden schärfer.
Die Ölpreise sind wegen der Drohungen mit weiteren Aufschlägen in die Woche gestartet. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg auf über 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das sind fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Krieges. Auch die US-Sorte West Texas Intermediate legte zu.
Im Ticker von Nau.ch verpasst du keine neue Entwicklung im Nahen Osten:
Iran: Strasse von Hormus öffnet erst nach Kriegsentschädigung
03.38: Der Iran hat nach dem jüngsten Ultimatum von Trump zur Öffnung der Strasse von Hormus mit eigenen Drohungen reagiert.
Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, «wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden», schrieb Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten.

Das Marinekommando der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, wurde von iranischen Medien mit den Worten zitiert, die Strasse von Hormus werde «niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren, insbesondere nicht für die USA und Israel.» Der Iran beansprucht die Kontrolle über die gesamte Passage und plant ein Mautsystem für die Durchfahrt.
Bericht: Tote bei Angriff auf Wohngebäude im Iran
03.15: Bei einem Luftangriff auf ein Wohngebäude im Iran sind amtlichen Angaben zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Der amerikanisch-israelische Angriff sei im Morgengrauen in der Stadt Qom im Zentrum des Landes erfolgt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen leitenden Sicherheitsbeamten der gleichnamigen Provinz.
Die Bergungsarbeiten dauerten am frühen Morgen an. Die Zahl der Todesopfer könne daher noch weiter ansteigen, berichtete die Agentur weiter.
Ölpreise klettern nach Trumps Drohungen weiter
02.46: Die Ölpreise sind nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit weiteren Aufschlägen in die Woche gestartet. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg auf über 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das sind fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Krieges. Auch die US-Sorte West Texas Intermediate legte zu.

Trump hatte der iranischen Führung zuvor erneut mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit (2.00 Uhr MESZ am Mittwoch) nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Strasse von Hormus zwar zum dritten Mal zu verschieben. Doch die Drohungen werden schärfer.















