Irans Marine: 26 Schiffe passieren Strasse von Hormus

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Iran,

Nach iranischen Angaben haben in den vergangenen 24 Stunden 26 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Strasse von Hormus passiert.

ARCHIV - Ein Tanker liegt in der Straße von Hormus vor der Küste der Insel Qeschm. Foto: Asghar Besharati/AP/dpa
ARCHIV - Ein Tanker liegt in der Straße von Hormus vor der Küste der Insel Qeschm. Foto: Asghar Besharati/AP/dpa - Keystone/AP/Asghar Besharati

Dies sei in Koordination mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden erfolgt, hiess es in einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Es handelte sich demnach um Öltanker, Frachter und andere Handelsschiffe.

Die iranische Führung hat im Zuge des Kriegs nach eigenen Angaben eine Kontrollbehörde geschaffen, die den Schiffsverkehr in der Meerenge regeln soll. Die Behörde für die Meerenge des Persischen Golfs (PGSA) fordert Reedereien zur Koordination auf. Eine Durchfahrt ohne Genehmigung werde als illegal betrachtet, hiess es in einem Beitrag der neu geschaffenen Behörde auf X.

Irans Streitkräfte hatten kurz nach Kriegsbeginn die Kontrolle über die für den Energiehandel wichtige Strasse von Hormus übernommen. Durch Drohungen, Kontrollen und Angriffe auf Schiffe kam der Verkehr in der Meerenge weitgehend zum Erliegen. Die Folge waren weltweit deutlich steigende Energie- und Kraftstoffpreise. Die Meerenge ist laut dem Iran zudem inzwischen vermint.

Teheran betont stets, die Strasse von Hormus sei nicht blockiert. Faktisch müssen sich Reedereien jedoch mit iranischen Kontaktstellen koordinieren und dürfen anschliessend nur einen Korridor nahe der iranischen Küste passieren. Dafür verlangt die iranische Führung hohe Gebühren. Völkerrechtlern zufolge verstossen solche Gebühren gegen das Recht auf Transitpassage.

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