Penis-Wirbel bei der Vierschanzentournee
Eine kuriose Debatte um Anzug-Tricks unter der Gürtellinie sorgt an der Vierschanzentournee für Aufsehen. In der Bischofshofen-Quali überzeugt Sandro Hauswirth.

Das Wichtigste in Kürze
- Hinter den Vierschanzentournee-Kulissen wird über kuriose Penis-Tricks spekuliert.
- Domen Prevc bleibt davon unbeeindruckt und gewinnt die Bischofshofen-Quali.
- Bester Schweizer ist Sandro Hauswirth, alle vier heimischen Springer schaffen die Quali.
Dass es beim Skispringen um Zentimeter und in Materialfragen oft um Millimeter geht, ist nichts Neues. So entscheidend ist die Aerodynamik in der Flugphase, dass Springer und Trainer zu allen möglichen Tricks greifen.
Und offenbar schlägt man dabei im wörtlichen Sinne auch schon mal unter die Gürtellinie: Gemäss «Sport Bild» wird im Springer-Zirkus hinter den Kulissen über Vermessungs-Tricks an den edelsten Teilen gemunkelt ...

Wie das funktionieren soll? Die natürliche «Ausstattung» eines Springers wirkt sich nicht zu knapp auf dessen Ausrüstung aus. Denn die Weitenjäger werden vor der Saison mit einem 3D-Scanner vermessen.
Mit Penis-Tricks zu mehr Auftrieb in der Flugphase?
Auch der Genitalbereich wird dabei genau abgemessen. Denn der unterste Punkt in diesem Bereich bestimmt die zulässige Anzuggrösse mit. Wer hier also gut bestückt ist, gewinnt wertvolle Quadratzentimeter an auftriebsspendender Anzugfläche hinzu.

Und wie tricksen die Springer nun für die Vermessung? Offenbar, indem sie sich Hyaluronsäure oder Paraffin in ihre edelsten Teile spritzen lassen. Mit einer solchen Injektion lässt sich vorübergehend eine – zumindest visuelle – Vergrösserung erwirken.
Ob jetzt tatsächlich ein Springer zu solchen Tricks gegriffen hat, ist aktuell nicht belegt. Und auch die Wirksamkeit dieser Methode ist bestenfalls umstritten. Aber was tut man(n) nicht alles für einen Zentimeter mehr... Anzugfläche, natürlich.
(Noch) keine Penis-Debatten bei der Vierschanzentournee
Davon unberührt ging am Montag das letzte Qualifikationsspringen an der diesjährigen Vierschanzentournee über die Bühne. Beim Dreikönigsspringen in Bischofshofen (Ö) am Dienstag ist Domen Prevc der grosse Gejagte.

Der slowenische Tournee-Gesamtführende gewann die Quali am Montag mit 140 Metern vor drei Österreichern. Bester Schweizer ist Sandro Hauswirth auf Rang 17 mit einer Weite von 130 Metern.
Unmittelbar dahinter folgt Gregor Deschwanden, der punktgleich mit Kamil Stoch auf 128,5 Meter springt. Ebenfalls erfolgreich qualifiziert haben sich Kilian Peier auf Rang 33 (121 Meter) und Felix Trunz auf Rang 45 (119 Meter).
















