Grössen-Trick: Skisprung-Verband reagiert auf Penis-Wirbel
Grösserer Penis, grösserer Anzug: Offenbar haben in der Vergangenheit Skispringer getrickst. Jetzt reagiert man bei der FIS.

Das Wichtigste in Kürze
- Rund um die Vierschanzentournee gab es Gerüchte um Penis-Tricks.
- Wer untenrum besser bestückt ist, darf nämlich einen grösseren Anzug tragen.
- Der Weltverband will sich bei diesem Thema verbessern, heisst es nun.
Peter Prevc ist an der Vierschanzentournee Das grosse Thema. Der Slowene triumphiert zehn Jahre nach seinem Bruder Peter. Sandro Hauswirth wird als bester Schweizer 17. Der Tournee-Gesamtwertung.
Für Diskussions-Stoff sorgt aber auch ein anderes Thema: Die Anzüge.
Bei der Vierschanzentournee wurden Athleten bereits wegen zu grossen Anzügen disqualifiziert. Darum versuchen einige Springer mit dem «Penis-Trick» zu schummeln. Darüber berichtete die «Bild»-Zeitung.
Jeder Milimeter entscheidet...
Vor der Saison wird bei jedem Springer mit einem 3D-Scanner das Schrittmass ermittelt. Dieses setzt am untersten Punkt des Genitalbereichs an. Mit diesem Wert wird dann die Anzugs-Grösse erhoben.
Anders gesagt: Wer von Natur aus unten herum mit mehr Zentimetern gesegnet ist, der kriegt den grösseren Anzug. Und fliegt weiter.

Darum hätten in der Vergangenheit Athleten für einige Millimeter Stoff ihren Penis mit Hyaluronsäure «aufgespritzt».
Wie das deutsche Medium nun weiter schreibt, würden einige Nationen Massnahmen begrüssen. Zum Beispiel: Ein weiterer Body-Scan vor den Olympischen Spielen. So sollen Fehlmessungen korrigiert werden.
FIS-Materialchef Matthias Hafele (42) sagt dazu: «Aktuell ist eine weitere Vermessung nicht geplant.»
Aber: «Wir arbeiten im Hintergrund bereits an Methoden, dass das schwierige Thema verbessert wird.» Die knöcherne Struktur soll für die Messung ausschlaggebend sein, nicht mehr die Weichteile.
Sicher ist: Das Anzugs-Thema dürfte auch bei Olympia heiss diskutiert werden...
















